Kunst, Kultur & Tradition

Frauenkulturhaus Harburg e.V. - Kunsthafen 59

Projekt-ID: 136




Beschreibung

Erläuterung Konzept und Zielsetzungen Kunsthafen 59°:Das Projekt Kunsthafen 59°entstand im Januar 2008 aus der Synthese / Verknüpfung mit dem Kulturbereich des Frauenkulturhaus Harburg e. V. Das Frauenkulturhaus existiert seit 1986 in Harburg, wurde ursprünglich von einer Künstlerinneninitiative gegründet, ist als gemeinnützig anerkannt und wird institutionell vom Bezirk Harburg gefördert. Ziel des Projekts Kunsthafen 59° ist es ein Forum für Künstlerinnen zu schaffen, sowie übergreifende theoretische und praktische Positionen in zeitgemässe Diskussionen einzubringen. Desweiteren die Möglichkeiten und Lage des Hauses im Wandel der Zeit angemessen auf die Kunst- und Kulturlandschaft des Harburger Umfelds (Süderelbraum / Wilhelmsburg / Hamburg) zu setzen und zu öffnen. Die Mitarbeiterinnen vom Kunsthafen 59° und dem Kulturbereich entwerfen und organisieren das Programm und sind selbst als Künstlerinnen, in sozial-heilenden, kuratorischen und Kunstmarkt relevanten Bereichen tätig. Der bis Mitte 2007 als Cafébetrieb genutzte Raum im frauenkulturhaus Harburg hat sich in einen multifunktional bespielbaren Ort gewandelt – in dem Kunst und Kultur in den Vordergrund gestellt wurden. Als „Kunsthafen 59° - Harburg“ lockte der Raum nun bereits Publikum auch über Harburg hinaus in einen öffentlichen Ausstellungs- und Veranstaltungsraum. Der Kunsthafen 59° ist als ein neues Aktionsforum für Veranstaltungen, Workshops, Treffen für künstlerische / kulturelle Gruppen regionaler, wie überregionaler Art gedacht. Der Schwerpunkt im Kunsthafen 59° liegt auf kuratierten Ausstellungen mit hamburgweit und auch überregional angeworben werden. Die Auswahl der KünstlerInnen und Themen erfolgt in Synchronisation mit dem Programm und Themenschwerpunkten des Frauenkulturhauses. Für das Jahr 2008 wurde das Thema „Hafenkörper“ gewählt, um die Nähe des Hauses zum Harburger Hafen zu betonen. Eine Vernetzung mit den Kunstaktionen im Harburger Hafen sowie den Hafencityaktivitäten und den neuen Kunststandorten in Wilhelmsburg und Veddel wurde bereits initiiert.



Was ist bisher passiert

Der Verein Frauenkulturhaus Harburg e. V., wurde im Jahr 1985 von mehreren Harburger KünstlerInnen gegründet (basierend auf der Idee der Harburger Malerin Anke de Vries, eigene Kunst-/ Kultur- Räume für Frauen zu schaffen). 1987 wurde außerdem eine psychologische Beratungsstelle (nach dem Konzept der BIFF- Beratung und Information für Frauen) eingerichtet, a immer mehr Frauen Bedarf nach einer Beratung ihre allgemeine Lebenslage betreffend hatten. 1993 wurde das Frauenkulturhaus noch um einen Mädchentreff erweitert, nachdem es auch schon vorher einige Angebote für Mädchen gegeben hatte. Seitdem besteht das Frauenkulturhaus Harburg aus folgenden drei Bereichen unter einem Dach: • Frauenkultur – Kultur von Frauen, nicht (immer) nur von Frauen! • BIFF – Beratung und Information für Frauen • Mädchentreffe – Offener Treff für Mädchen Damit deckt das Frauenkulturhaus verschiedene Bedarfe von Frauen und Mädchen ab, wie sie so in Hamburg nirgends zu finden sind. Stationen das FKH’s: • Maretstraße • Küchgarten • Kleiner Schippsee • Seit April 2001 im ehemaligen Kanzlerhaus: Neue Straße 59 21073 Hamburg


Was sind die nächsten Schritte

Ausblick Planungen für 2009: Für 2009 sind Ausstellungen der örtlichen Kunstleistungskurse verschiedener Harburger Schulen sowie Kunstprojekte für Mädchen mit Migrationshintergrund geplant. Mehrere Kooperationen mit dem Alexander von Humboldt Gymnasium (Ansprechpartnerin Stefanie Engel) stehen bereits fest. Diese Kunstaktionen gehen auf eine Initiative des Bezirks Harburg zurück. Phase 1: Februar mit den 9 Klassen Thema Stadt (T)räume/ Basisort Kunsthafen 59°/Harburg Mitte/ Klangkirche/ Harburger Fabrik. Phase 2: März-April Jahrgang 13 Stadt aus männlich/weiblicher Sicht Fotografie/Projektionen/Umzug mit Musikinstrumenten aus Schrott der Stadt. Phase 3: September Lehmbauten / Kooperation mit Bunte Kuh e. V. 5 bis 13 Klassen Garten FKH und an verschiedenen Orten im Außenraum Harburg.


Zu finanzierende Maßnahmen

Kostenschema Programm August- Dezember 2008: „Hafenkörper: Kunstmeile AndererOrts“ € Werbekosten Flyerlayout/ Plakatentwurf/Logoentwurf/Website 600,- Druckkosten für Flyer 220,- Druckkosten für Plakat 300,- Sonstige Materialkosten 180,- Aufbauhilfen zusätzlich Honorarkosten 400,- Kostenpauschale Transport/Stellkosten Kunstimbiss: 300,- Aufsichten zusätzlich Honorarkosten: 600,- Führungen zusätzlich Honorarkosten 300,- Zusätzliche Versicherungen 400,- Insgesamt: 3.200,- „Hafenkörper: Anders befähigt:“ € Aufbauhilfen zusätzlich Honorarkosten 200,- Dokumentation 120,- Insgesamt: 320,- „Hafenkörper: Worte werden Inseln“ € Werbekosten Flyerlayout/Plakatentwurf/Logoentwurf/Website 400,- Druckkosten für Flyer 220,- Sonstige Materialkosten 180,- Transportkosten 200,- KünstlerInnenhonorare 400,- Insgesamt: 1400,- „Hafenkörper: Landgang“ € Werbekosten Flyerlayout/Plakatentwurf/Logoentwurf/Website 400,- Druckkosten für Flyer 220,- Dokumentation 400,- KünstlerInnenhonorare 1440,- Insgesamt: 6320,- Kalkulation der Laufenden Kosten / Eigenleistungen: Mietkosten des Kunsthafen 59° Miete in Höhe von an die Stiftung Denkmal Hamburg: getragen aus dem Etat Frauenkulturhaus € 657,24 Sowie Nebenkosten ca. € 260,- Für Programm und Projektkosten stehen aus dem Etat 2008: € 2000,- zur Verfügung. Honorarkosten / Konzeption und Durchführung: Monatlich € 1000,- Programmkosten: Getränke / Vernissagebetreuung: € 150,- Einladungskarte: € 300,- Versand: € 100,- Kommunikationskosten sowie Büro / Sachmittel: € 50,- Kosten laufender Betrieb Kunsthafen 59° monatlich: € 2317,24

Mindestspendensumme: 10,-  €



Kosten "Hafenkörper: Kunstmeile AndererOrts“3200
Kosten „Hafenkörper: Anders befähigt“320
Kosten „Hafenkörper: Worte werden Inseln“1400
Kosten „Hafenkörper: Landgang“6320
Kosten laufender Betrieb Kunsthafen 59° monatlich2318
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Gesamtsumme13558
bisher erbrachte Leistungen2000
Fehlbetrag11558

Kooperationen


Sonstiges


Termine

Öffnungszeiten Kunsthafen 59°: Dienstag, Donnerstag, Freitag 15-18 Uhr




Hier können Sie Kontakt zu dem Projekt aufnehmen.



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