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Bürgerschaftliches Engagement
DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH - DKMS
Projekt-ID: 218


Beschreibung
In Deutschland wird alle 45 Minuten ein Mensch mit der Diagnose Leukämie aus seinem Alltag gerissen, darunter auch viele Kinder und Jugendliche. Nicht selten ist die Suche nach einem passenden Stammzellspender die einzige Rettung. Doch leider findet immer noch jeder sechste Patient keinen passenden Spender, denn für eine erfolgreiche Transplantation müssen die Gewebemerkmale des Stammzellspenders nahezu vollständig mit denen des Patienten übereinstimmen. Die Chance einer solchen Übereinstimmung liegt aber je nach der Häufigkeit der Gewebemerkmale zwischen 1:20.000 und 1: mehreren Millionen. Daher ist es das größte Ziel der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH, die Datei weiter auszubauen um möglichst einen Lebensretter für jeden Patienten zu finden. Zur GeschichteGründungsdatum: 28. Mai 1991Den Anstoß zur Gründung der DKMS gab 1991 das Schicksal der leukämiekranken Mechtild Harf, die eine Stammzelltransplantation benötigte. Da eine bundesdeutsche Spenderdatei noch nicht existierte und die Suche über ausländische Dateien zu zeitintensiv und wenig Erfolg versprechend gewesen wäre, starteten ihr Ehemann Dr. Peter Harf und ihre beiden Töchter verschiedene Aktionen, um einen passenden Spender zu finden.Mit dem Ziel einer richtungsweisenden Veränderung der Situation in Deutschland gründete Dr. Peter Harf zusammen mit dem behandelnden Arzt Prof. Dr. med. Gerhard Ehninger am 28.05.1991 in Tübingen die DKMS als gemeinnützige Gesellschaft mbH. Als Geschäftsführerin wurde Claudia Rutt eingesetzt. Bereits im Gründungsjahr ließen sich über 68.000 potenzielle Spender registrieren. Im Jahre 1992 konnten sieben Stammzellspenden von DKMS-Spendern ermöglicht werden. Mittlerweile geben täglich mindestens sechs DKMS-Spender Patienten im In- und Ausland die Chance auf Leben. Heute arbeiten in Tübingen und Köln rund 182 fest oder teilzeitbeschäftigte Frauen und Männer für ein Ziel: Menschen zu gewinnen und zu betreuen, die mit ihren Stammzellen zum Lebensretter eines Patienten werden können. Die DKMS organisiert mit der Hilfe privater Initiativen und Unternehmen so genannte Typisierungsaktionen. Beispielsweise haben sich bereits über 1.350 Unternehmen durch eine Betriebstypisierung am Wettlauf ums Leben beteiligt. Jedes Jahr werden auf diese Weise rund 120.000 neue potenzielle Stammzellspender gewonnen. Seit ihrer Gründung wurde die Datei auf einen Bestand von über 1.783.000 Stammzellspendern ausgebaut. Insgesamt konnten DKMS-Spender bereits über 15.507 Mal neue Lebenshoffnung schenken. Sie ist mit dieser Hilfsleistung international vernetzt: Etwa die Hälfte der Stammzellspenden bieten einem Menschen im Ausland die Chance auf Heilung.Was ist bisher passiert? Gründungsdatum: 28. Mai 1991Seit diesem Tag Spenderzahl (potenzielle Spender) bei der DKMS:1.783.000 Knochenmark- oder Stammzellspenden durch DKMS-Spender:Über 15.507 DKMS-Typisierungsaktionen pro Jahr:ca. 350 Ehrenamtliche Helfer der DKMS pro Jahr:ca. 8.000 Anzahl der Firmen und Betriebe mit denen DKMS-Typisierungsaktionen durchgeführt wurden:über 1.930 Anzahl Neuaufnahmen in Firmen- und Betriebstypisierungen:über 170.000 Anzahl Knochenmark- oder Stammzellspenden nach Firmentypisierungen:rund 1.000
Was ist bisher passiert
Das bisher Erreichte ist ein großer Erfolg, doch noch immer wartet jeder sechste Patient vergeblich. Diese Tatsache motiviert uns täglich neu, uns noch stärker im Kampf gegen Leukämie einzusetzen. Daher ist unser Hauptanliegen, der kontinuierliche Ausbau der Datei, um möglichst vielen Patienten, die an Leukämie oder einer anderen Erkrankung des blutbildenden Systems erkrankt sind, eine neue Chance auf Leben zu geben. Inzwischen kann für den Großteil der Betroffenen ein passender Spender gefunden werden.
Was sind die nächsten Schritte
Zu finanzierende Maßnahmen
50€: Je Typisierung und Registrierung eines neuen potenziellen Stammzellspenders.
Mindestspendensumme: 50,- €
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Kooperationen
Die DKMS möchte verstärkt Betriebstypisierungen (Aufnahme von Spendern an deren Arbeitsplatz) durchführen und Kooperationspartner/Sponsoren gewinnen. Kooperationen können sich unterschiedlich gestalten: von der Geldspende, über den Beitritt in den „Club der 1.000“ bis hin zum Sponsoring von Werbeschaltungen in Printmedien und auf Internetseiten. Auch jede Veröffentlichung von redaktionell Beiträgen in Unternehmens-eigenen Print- und Onlinemedien ist eine große Hilfe.


