- Sie sind hier:
- Startseite >
- Projekteportal >
Kunst, Kultur & Tradition
KoALA e.V. (KUNST-NAH) - KUNST-NAH
Projekt-ID: 222



Beschreibung
KUNST-NAH ist ein Kulturprojekt mit einem Ausstellungsraum und einem angeschlossenem Café im ehemals leer stehenden Parterre des Forum-Komplexes der Großen Bergstraße in Altona. KUNST-NAH wurde 2006 mit der Zielsetzung gegründet, für AnwohnerInnen und BesucherInnen einen Ort der Kunst, Kreativität und Kommunikation zu schaffen, der dem kulturell heterogenen Umfeld in Altona Rechnung trägt. Durch die großen Glasfronten für jedermann/frau einsehbar, laden Café und Galerie wochentags von 11 – 19 Uhr zum Besuch ein. Seit März 2007 werden auf der 450m2 großen Ausstellungsfläche in monatlich wechselnden Ausstellungen Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie, Graphik und Performance Hamburger KünstlerInnen gezeigt. An den bisher 30 Ausstellungen waren weit über 200 KünstlerInnen beteiligt. Die Bandbreite der Ausstellungen reichte von der Präsentation namhafter Hamburger KünstlerInnen, über die Abschlussarbeiten von HfbK-AbsolventInnen, die Beteiligung an der Phototriennale, der Altonale, dem Kunstherbst, China-Time (GEDOK) und dem Festival eigenarten bis zur stadtteilbezogenen Reihe „Blickpunkt Altona“, in der sich KünstlerInnen mit dem eigenen Stadtteil auseinandersetzen. Die Exponate stehen jeweils zum Verkauf, der erzielte Erlös kommt ausschließlich den Künstlern zu. Unter dem Titel „KUNST-NAH kreativ“ sind Interessierte eingeladen, an einem zweimal wöchentlich stattfindenden Mal- und Collagekurs unter Anleitung teilzunehmen und die eigene Kreativität zu erleben. Im Oktober 2008 wurde eine Auswahl dieser Malereien in der Galerie präsentiert. Im abendlichen Begleitprogramm finden bei KUNST-NAH Diskussionsforen zu aktuellen stadtpolitischen Themen, sowie Konzerte, Lesungen, Tanz- und Theateraufführungen statt. Benachbarte Initiativen nutzen das Café als Veranstaltungsraum und werden vom KUNST-NAH Team unterstützt. Den umliegenden Schulen möchte sich KUNST-NAH vermehrt als außerschulischer Lernort anbieten. Eingeladen wurde bereits zu ersten Ausstellungsführungen und Gesprächen mit KünstlerInnen. Geplant ist eine Beteiligung als Ausstellungsort für das Jahr der Künste an Hamburger Schulen 2009. Für die Organisation des Projektes ist das KUNST-NAH Team zuständig. Die MitarbeiterInnen übernehmen neben der Büroorganisation die Kunstrecherche und -auswahl, die Versendung und Verteilung der Einladungen und Ankündigungen (u.a. auf der eigenen Website www.kunst-nah.de), entwerfen Plakate, übernehmen Pressearbeit, den Kunsttransport, helfen beim Ausstellungsaufbau und der Veranstaltungstechnik, organisieren den Service für die Vernissagen, erstellen darüber hinaus Ausstellungsdokumentationen (Fotoalbum, Kataloge) und informieren die BesucherInnen der Galerie. Auch die Versicherung der Exponate wird von KUNST-NAH übernommen.
Was ist bisher passiert
In über zweijähriger intensiver Arbeit, die von allen Beteiligten großen Einsatz und Idealismus verlangte, haben wir ein Netzwerk von Verbindungen im Stadtteil und über den Stadtteil hinaus aufgebaut und eine Galerie abseits des Kunst-Mainstreams etabliert (KUNST-NAH gehört zu den freien Hamburger Kunstorten!). Die BesucherInnen kommen aus nächster Umgebung, aber auch aus den Hochschulen, sind Kunstinteressierte, Sammler oder „Neulinge“ der Kunstszene.
Was sind die nächsten Schritte
Jetzt suchen wir neue Räume im Stadtteil. Da wir durchaus bereit sind, wieder einen ungewöhnlichen oder etwas „abseitigen“ Ort zu nutzen, benötigen wir für die Renovierung und Wiedereinrichtung als Galerie-Café dringend finanzielle Unterstützung zur Anschaffung der nötigen Materialien (Arbeitskraft und –zeit bringen das KUNST-NAH-Team mit ein).
Zu finanzierende Maßnahmen
1.Neue Räume, möglichst groß, in Altona, ausstellungstauglich, mit Anschlüssen für einen Cafébetrieb, möglichst ebenerdig und an belebter Stelle, sehr gener Altona-Altstadt, für wenig oder keine (Zwischen-) Miete. 2.Initialförderung für die Wiedereinrichtung der Galerie, des Kunstverleihs und des Cafés, auch in Form von Sachspenden (Arbeitsplatzzubehör, Café-Bedarf, etc.). 3.Betriebskosten, also Unterstützung für den laufenden Betrieb der Galerie, des Kunstverleihs und des Cafés 4.Eventförderung für einzelne Aktionen wie Künstlerperformances, Vernissagen, Veranstaltungen, Workshops etc. und Öffentlichkeitsarbeit.
Mindestspendensumme: 0,- €
| 0 | |
| 0 | |
| 0 | |
| 0 | |
| 0 | |
| 0 | |
| 0 | |
| 0 | |
| 0 | |
| 0 | |
| Gesamtsumme | 0 |
| bisher erbrachte Leistungen | 0 |
| Fehlbetrag | 0 |
Kooperationen
In der Außenwerbung und -darstellung würden Sponsoren und Kooperationspartner genannt werden. In den Räumen könnte dauerhaft auf bedeutende Sponsoren und Kooperationspartner hingewiesen werden. Einzelne Veranstaltungen ständen beispielsweise unter dem Namen bzw. der Schirmherrschaft von Sponsoren. - Weitere Möglichkeiten nach Absprache. Die Beteiligungs- und Kooperationsmöglichkeiten sind vielfältig: So sind zum einen Initialspenden, die zum Wiederaufbau der Räume und des Kunstverleih- und Galeriebetriebes hilfreich sind und die auch in Form von Sachspenden gereicht werden können, willkommen und zum anderen wird ein Sponsoring für die laufende Unterstützung des Projektes inklusive der Betriebskosten benötigt. Auch hier können Spenden beispielsweise in Form von Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden. Zum Dritten werden auch einmalige Hilfen zu Veranstaltungen, Workshops und Vernissagen, die unter dem Namen des jeweiligen Geldgebers stehen könnten, dankbar entgegen genommen. Bedarf an laufenden Betriebskosten pro Jahr: EUR 61.000,- Bedarf an Sachkosten: EUR 21.000,- Bedarf an Projektmitteln: EUR 12.000,-
Sonstiges
Auch an einem neuen Standort benötigen wir Gelder für die Umsetzung weiterer Pläne: Angesichts der begrenzt zur Verfügung stehenden Atelierräume möchten wir in Zukunft eine Fläche als Atelier ausweisen und Arbeitsstipendien vergeben. - Eine Ausstellungsdokumentation ist als „Katalog in process“ geplant und soll jeweils zur Finissage einer Ausstellung fertig gestellt werden. Dafür müsste ein hochwertiger Farbdrucker angeschafft werden. - Kursangebote für Jugendliche im Stadtteil (Fotomaterialien) - Zusammenarbeit mit den umliegenden Schulen (Honorare für KünstlerInnen) - Eventförderung für einzelne Aktionen wie Künstlerperformances, Vernissagen, Veranstaltungen, Workshops etc.
Termine
In diesem Jahr wurde das Forum-Gebäude an Wuppertaler Investoren verkauft. Die Sanierung beginnt am 1. August 2009. KUNST-NAH verliert damit seine Café- und Ausstellungsräume. Aber auch in Zukunft möchten wir KUNST-NAH als Ort erhalten: für junge Hamburger KünstlerInnen als Ausstellungsmöglichkeit, für unsere BesucherInnen und für den Stadtteil.


