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Prävention & Suchthilfe
Schulverein Hamburg / Sozialtherapeutisches Projekt Grundschule Franzosenkoppel
Projekt-ID: 293



Beschreibung
Das Projekt wird vom Schulverein, der ein eingetragener gemeinnütziger Verein ist, betreut. Ziele der Arbeit sind: Prävention (Verhinderung von Verhalten mit Krankheitswert), Integration (Verhinderung von Ausgrenzung bzw. Wiedereingliederung) und sozialräumliche Nähe sowie Vernetzung mit anderen Stadtteilinstitutionen. Zielgruppe: Kinder der Grundschule Franzosenkoppel, die in dem sozial belasteten Stadtteil Lurup liegt. Diese Kinder sind durch massive emotionale, soziale Defizite nicht in der Lage, optimal zu lernen, sie zeigen schon oft bei Einschulung erhebliche Lernrückstände. Alle im System Beteiligten werden in ihrer Entwicklung sowie den Lernprozessen gehindert, wenn keine angemessene Unterstützung erfolgt. Team/Angebot: Sozialtherapeuten für Kinder, Ergotherapeuten m .Zusatzausbildung Lerntherapie und eine Familientherapeutin bieten als Honorarkräfte an: Einzelfallhilfe, Wahrnehmungsdiagnostik, heilpädagogische Gruppenarbeit, Familienberatung. Heilpädagogische Gruppe: Jeder baut sich aus Tüchern, Matten, Bänken usw. ein „Haus“, einen Platz. Wer möchte, verkleidet sich. Im Kreis darf jeder sagen, welche Rolle er in dieser Stunde spielen möchte, ob er Besuch haben möchte, was er sich von den anderen wünscht. Die Kinder inszenieren z. B. aktuelle Schwierigkeiten ihrer Lebenssituation, ihre Sehnsucht nach Kontakt. Sprachlose, gehemmte Kinder probieren neue Verhaltensweisen aus, weil ihnen zwei Erwachsene dabei helfen, Wünsche zu formulieren, Kontakte zu knüpfen. Alle „Rollen“, in die die Kinder in dieser Stunde schlüpfen, werden von der Gruppenleiterin in einen Gesamtzusammenhang eingebunden. Am Ende der Stunde wird jedes Kind sagen, was ihm besser gelungen ist oder was noch nicht so gut geklappt hat.
Was ist bisher passiert
Seit 2002 wurden 150 Kinder intensiv unterstützt - so wie es Schule allein niemals könnte. Dabei wurde allen geholfen, nicht nur dem betroffenen Kind und seiner Familie, sondern auch der Klasse und Schulgemeinschaft. Möglich wurde die Arbeit nur mit Hilfe des Spendenparlamentes, das das Projekt als einziges Schulprojekt überhaupt für 3 Jahre gefördert hat, weil man überzeugt ist, dass solch eine sozialtherapeutische Arbeit in der Schule ihren Platz finden muss. Dies ist aber nur möglich, wenn sich entsprechende Politiker dafür stark machen. Bisher ist es noch nicht gelungen, dieses Projekt dauerhaft zu installieren, weswegen ständig nach Sponsoren gesucht werden muss, um die Fortführung für die nächsten Jahre zu gewährleisten. Die Bemühungen, das Projekt sicher zu installieren und auf andere Schulen zu übertragen, finden weiterhin statt. Es findet eine interne und externe Evaluation zur Qualitätssicherung (Uni HH) statt, die den Sponsoren Einblick in die Entwicklung der Arbeit erlaubt..
Was sind die nächsten Schritte
Installation dieser Einrichtung als feste Einrichtung. Zu finanzierende Maßnahmen Da Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, müssen wir nur die Honorarkosten in Höhe von ca. 15 T. Euro/Jahr bestreiten. Auch Teilbeträge sind hilfreich. Sachmittel werden auch gern genommen, z.B. für unsere Heilpädagogische Gruppe "Verkleidung" und für unsere Wut-Gruppe "Trommeln" Da die Räumlichkeiten bestehen, müssen die Aufwendungen für Honorare gedeckt werden. Zusätzlich Material 500 Euro jährlich.
Zu finanzierende Maßnahmen
Mindestspendensumme: 0,- €
| Therapeuten | 15000 |
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| Gesamtsumme | 15000 |
| bisher erbrachte Leistungen | 0 |
| Fehlbetrag | 15000 |
Kooperationen
Presseveröffentlchung, Namensnennung bei Aktivitäten, Veröffentl. im Stadtteilorgan und - parlament, Spendenbescheinigungen.
Sonstiges
Beteiligungs- + Kooperationsvorschläge Therapeuten Da die Räumlichkeiten bestehen, müssen die Aufwendungen für Honorare gedeckt werden. Zusätzlich Material 500 Euro jährlich. Therapeuten EUR 15.000,-
Termine
Es bestehen keine Termine, da diese Einrichtung das ganze Jahr über betrieben wird bzw. werden soll.


