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Prävention & Suchthilfe
KARO e.V. - Sozialarbeit in der Prostitutions- und Drogenszene
Projekt-ID: 334


Beschreibung
KARO e.V. ist ein Verein zur grenzüberschreitenden Sozialarbeit in der Prostitutions- und Drogenszene. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Bekämpfung sexueller Ausbeutung von Kindern, einer Eindämmung der Zwangsprostitution und des Frauen- und Kinderhandels. Außerdem arbeiten wir in der Prävention von Folgeproblemen wie Drogenmissbrauch und der Ausbreitung von Geschlechtskrankheiten und HIV/AIDS. Es geht vor allem darum, die soziale Isolation und Verelendung von Randgruppen der Gesellschaft zu bekämpfen, die den Nährboden für die Prostitutions- und Drogenszene bilden. Allein bewegt man meist nur wenig. Deshalb ist eine wichtige Zielsetzung die Entwicklung von Kooperationen und Netzwerken, die gemeinsam gegen die kriminellen Strukturen vorgehen. Weiterhin soll durch Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit ein gesellschaftliches Bewusstsein für die Probleme geschaffen werden. KARO e.V. ist Träger der Beratungsstellen in Cheb (Tschechische Republik) sowie in Plauen (Deutschland). 1. Streetwork Wir benötigen Ihre Spende für das Verteilen von kostenlosem Präventionsmaterial (u.a. Kondome, Spritzen, Gleitgel) und Broschüren. Mit unserer Streetwork leisten wir an drei Tagen in der Woche Gesundheits- und Gewaltprävention in Prostitutions- und Drogenszenen. 2. Beratung, Betreuung und Weitervermittlung In unseren Beratungsstellen in Cheb (Tschechische Rep.) & Plauen (Deutschland) beraten wir die KlientInnen entsprechend der persönlichen Situation zu anstehenden Fragen und Problemen. Oft schließt sich eine langfristige Betreuung der KlientInnen an. 3. Medizinische und soziale Hilfsangebote Wir benötigen Ihre Spende, um die medizinische Notversorgung für betroffene Frauen und Kinder aufrecht erhalten zu können. Zusätzlich leisten wir psychosoziale Betreuung. 4. Ausstiegshilfen Zwangsprostituierte werden von uns aus ihren Notlagen befreit und sicher untergebracht. Wir gewährleisten eine Begleitung zu polizeilichen Vernehmungen und Gerichtsverhandlungen.
Was ist bisher passiert
Was sind die nächsten Schritte
Zu finanzierende Maßnahmen
Leider sind wir auf Grund auslaufender Förderprogramme und fehlender finanzieller Mittel akut von einer Schließung bedroht. So ist es uns im Jahr 2008 nicht mehr möglich, mit den notwendigen Personalstellen zu arbeiten und die laufenden Kosten für die tägliche Arbeit aufzubringen. Diese prekäre Situation ist für uns äußerst bedrückend. Wenn KARO e.V. nicht mehr existiert, wird es auch keine Hilfe für sexuell ausgebeutete Frauen und Kinder in den deutsch- tschechischen Grenzregionen geben. Trotz aller Schwierigkeiten werden wir nach weiteren Lösungsmöglichkeiten suchen und lassen uns nicht entmutigen.
Mindestspendensumme: 5,- €
| 1. Streetwork | 90000 |
| 2. Beratung, Betreuung und Weitervermittlung | 30000 |
| 3. Medizinische und soziale Hilfsangebote | 30000 |
| 4. Ausstiegshilfen | 30000 |
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| Gesamtsumme | 180000 |
| bisher erbrachte Leistungen | 20000 |
| Fehlbetrag | 160000 |
Kooperationen
Sonstiges
KARO arbeitet inzwischen seit über 13 Jahren mit Frauen und Kindern in den Prostitutions- und Drogenszenen einer deutsch- tschechischen Grenzregion. Wir werden bei unserer alltäglichen Arbeit mit massiven Menschenrechtsverletzungen und den Bereichen der Organisierten Kriminalität wie Zwangsprostitution, Frauen- und Kinderhandel sowie kommerzieller sexueller Ausbeutung von Kindern konfrontiert. Es werden auch schwangere und behinderte Frauen zur Prostitution gezwungen. Täglich gibt es Gewaltübergriffe deutscher Sextouristen gegenüber den Frauen und Kindern in der Prostitution. In diesen 13 Jahren hat sich KARO kontinuierlich weiterentwickelt, arbeitet auch seit Gründung des Vereins in verschiedenen Netzwerken, hat das schwerwiegende Problemfeld der kommerziellen sexuellen Ausbeutung von Kindern enttabuisiert und damit zu politischem Handeln der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechischen Republik maßgeblich beigetragen. Leider sind wir auf Grund auslaufender Förderprogramme und fehlender finanzieller Mittel akut von einer Schließung bedroht. So ist es uns im Jahr 2008 nicht mehr möglich, mit den notwendigen Personalstellen zu arbeiten und die laufenden Kosten für die tägliche Arbeit aufzubringen. Diese prekäre Situation ist für uns äußerst bedrückend. Wenn KARO e.V. nicht mehr existiert, wird es auch keine Hilfe für sexuell ausgebeutete Frauen und Kinder in den deutsch- tschechischen Grenzregionen geben. Trotz aller Schwierigkeiten werden wir nach weiteren Lösungsmöglichkeiten suchen und lassen uns nicht entmutigen. Umso mehr würde es uns freuen, wenn Sie mithelfen, unsere Arbeit zu unterstützen


