Lebenshilfe

Ankerland e. V.

Projekt-ID: 349




Beschreibung

Ziel von Ankerland ist der Aufbau eines Behandlungs- und Betreuungszentrums für schwer traumatisierte Kinder und Jugendliche. Gedacht ist an ein großzügiges, freundliches und einladendes Haus, in dem zunächst ca.10-15 Mitarbeiter mit Behandlungs- und Besprechungsräumen Platz finden. Ein weitreichendes integratives Behandlungskonzept in einem multiprofessionellen Therapeutenteam aus Ärzten, Psychologen und anderen Berufsgruppen soll nach dem Erkenntnisstand der Erfahrungen von Dr. Andreas Krüger und der aktuellen Forschung hier umgesetzt werden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die traumatisierte Seele auch von kreativem Handeln profitiert: Musizieren, Malen, Tanzen, Theater - im therapeutischen Kontext und in der Freizeit. Dieser kreative Aspekt soll bei der Versorgung ebenfalls besonders berücksichtigt werden. Therapeuten, Künstler, Lehrer und weitere Betreuer sollen die Kinder und Jugendlichen inspirieren und auch Angebote zum Erlernen von Kulturwerkzeugen machen.



Was ist bisher passiert

Im Rahmen oberärztlicher Funktion wurde von Herrn Dr. med. Andreas Krüger (Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf eine innovative Behandlungsmöglichkeit für (akut) psychisch traumatisierte Kinder und Jugendliche konzipiert und klinisch realisiert. Aus den Erfahrungen vieler Jahre resultiert die Erkenntnis, dass für die ärztlich-therapeutische Versorgung dieser speziellen Patientengruppe und ihrer Familien sowie der Begleitung und Unterstützung des professionellen Umfeldes die finanziellen Mittel der öffentlichen Kostenträger bei weitem nicht ausreichen. Infolgedessen wurde am 8. Februar 2009 unter der Schirmherrschaft des damaligen Innensenators Udo Nagel der Verein „Ankerland e.V.“ – Hilfe für traumatisierte Kinder - in Hamburg gegründet. Namhafte Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft unterstützen den Verein. Wichtigstes Ziel des Vereins ist der Aufbau eines ambulanten Behandlungszentrums zur Versorgung psychisch schwer erschütterter Kinder und Jugendlicher. Eine wissenschaftliche Begleitung, Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung professioneller Instanzen sowie Fort- und Weiterbildung sind weitere wichtige Aufgaben des Vereins, der in Zukunft durch eine Stiftung ergänzt werden soll. Die Behandlungseinheit soll in Zukunft allen Hamburger Kindern und Jugendlichen in Not offen stehen und jenseits einer bedrückenden klinischen Atmosphäre in einer Art „Villa Kunterbunt“ realisiert werden. Das klinische Konzept wird durch die Erfahrung des Traumaspezialisten Dr. Krüger sichergestellt, der in wissenschaftlichen Arbeiten neue Behandlungsmethoden entwickelt und in zahlreichen Publikationen dargestellt hat. Seine Erfahrung als Fachmann in der Versorgung traumatisierter Kinder findet Anerkennung in der Fachwelt und in den öffentlichen Medien. Im Laufe des letzten Jahres wurden auf Vereinsebene die strukturellen Rahmenbedingungen für den Vereinsbetrieb realisiert. Neben der fachkundlichen Besetzung und Strukturierung der Gremien des Vereins wurden die notwendigen Mittel für den Geschäftsbetrieb eingeworben. „Ankerland e.V.“ verfügt über ein eigenes Büro im Slomanhaus, Steinhöft 11, Hamburg, das durch Spendeneinnahmen finanziert und von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut wird. Ein Konzeptpapier sowie ein Wirtschaftsplan für den ersten Betrieb des Zentrums wurden von Fachleuten erstellt. Werbemittel wurden pro bono zur Verfügung gestellt. „Ankerland e.V.“ ist im Internet unter www.ankerland.org präsent. Die Webseite wird pro bono von einer namhaften Fachfirma gepflegt. Alle notwendigen Bereiche des Vereinsleben (Kommunikation, Geschäftsführung, Fundraising, inhaltliche Konzeptionen) werden durch ehrenamtliche Aktivitäten realisiert.


Was sind die nächsten Schritte

Über eine Zustiftung ist es möglich geworden, dass „Ankerland“ noch in diesem Frühjahr in der Lage ist, eine Immobilie anzumieten. Die mittelfristige Planung sieht jedoch vor, dass durch eine Stiftung oder Spende eine eigene Immobilie erworben wird. Die öffentlichen Medien sind an dem Ankerland-Projekt interessiert. Eine öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt wird im Laufe dieses Jahres eine Dokumentation über „Ankerland“ starten. Anerkannte, seriöse Printmedien haben bereits über „Ankerland“ berichtet und planen für 2009 umfangreiche Berichterstattungen. Fundraising-Maßnahmen sind geplant.


Zu finanzierende Maßnahmen

Förderbedarf besteht für die Zukunft für die Immobilie, zum einen im Sinne von Kostenübernahme bei Anmietung, zum anderen für den Kauf einer Immobilie. Weiterhin besteht Bedarf für die Beschäftigung weiterer Mitarbeiter zur therapeutischen Versorgung traumatisierter Kinder, für die Fortbildung angrenzender Professionen zum Thema „Traumatisierung von Kindern“ sowie für die Ausstattung des Behandlungszentrums (Möbel, Bürogeräte, Spielsachen usw.). Jede finanzielle Zuwendung wird dankbar angenommen. Erfreulich wäre es natürlich, wenn mindestens ein Betrag von 1.000 € für Spielgeräte aufgebracht werden könnte. Für die Finanzierung eines Mietobjektes werden jährlich zwischen 20.000 € benötigt. Eine hilfreiche Unterstützung für die Beschäftigung eines ärztlich-psychologischen Therapeuten müsste sich auf 65.000 € p. a. belaufen. Die Finanzierung therapeutischer Maßnahmen lässt sich bescheidener auch auf Honorarbasis pro Kind darstellen, zum Beispiel mit einer Patenschaft über ca. 5.000 € für die Behandlung eines schwer traumatisierten Kindes jenseits der Begrenzungen der öffentlichen Kostenträger.

Mindestspendensumme: 0,-  €



20 therapeutische Handpuppen à ca. 50 €1000
Szenokasten – therap. Spielgerät (v. Staabs)1200
Raummiete (pro Jahr) 20000
Psychologischer oder ärztlicher Therapeut (pro Jahr)65000
Patenschaft für ein Kind/Krisenintervention5000
0
0
0
0
0
Gesamtsumme100000
bisher erbrachte Leistungen20000
Fehlbetrag80000

Kooperationen

Gesucht werden insbesondere Produktionspartner wie Druckereien oder herstellende Betriebe für Werbemittel und Incentives. Darüber hinaus wird die Unterstützung durch eine Event-Agentur benötigt


Sonstiges

Weitere Informationen über Ankerland inkl. Presse-Clipping erhalten Sie auf der Website www.ankerland.org


Termine

Die angegebenen Förder-Bedarfe gelten für das Kalenderjahr 2009. Das Projekt Ankerland ist zeitlich nicht limitiert.




Hier können Sie Kontakt zu dem Projekt aufnehmen.



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