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Museen & Projekte der öffentlichen Hand
Hamburger Telemann-Gesellschaft e.V. - Gedenk- und Informationsstätte „Georg Philipp Telemann“
Projekt-ID: 55


Beschreibung
Unsere Gesellschaft folgt einer Anregung aus Kreisen von Schriftstellern und Musikern aus dem Umfeld der Telemannpflege und -forschung und will eine Gedenkstätte für den Komponisten in Hamburg schaffen. Wir werden unsere vorhandenen bescheidenen Mittel als Startkapital in das Vorhaben einbringen. Georg Philipp Telemann ist einer der wenigen großen Komponisten des deutschen Barock – wenn nicht der einzige – für den eine Ehrung in dieser Form bisher unterblieb. Die Hamburger Telemann-Gesellschaft ist davon überzeugt daß, eine Gedenkstätte die Bedeutung seines Werkes gegenüber einer zunehmend interessierten Öffentlichkeit in angemessener Form befördern wird. Die bedeutende Kulturgeschichte Hamburgs im 18. Jahrhundert ist ohne ihn nicht zu schreiben. Telemann war der Hamburger Komponist, der sowohl in seinem kirchenmusikalischen Schaffen, als auch in seinen weltlichen Werken, insbesondere seinen Festmusiken, der Stadt einen unermeßlichen musikalischen Reichtum hinterlassen hat. Die Musik nennt ihn auch den „ geistreichsten, charmantesten und bestgelaunten Komponisten, den es in deutschen Landen bisher gegeben hat. Seine Fröhlichkeit ist ihm von der Nachwelt fast noch mehr verübelt worden als die Tatsache, daß ihm das Komponieren so unverschämt leicht fiel“. (Andreas Staier in einem Beitrag zum Buxtehude-Jahr). Dieses soll der Gedenkstätte helfen, verständlich zu machen. Die Vorarbeiten des Vorstandes sind inzwischen so weit gediehen, daß wir mit dem Plan an die Öffentlichkeit treten können. In intensiven Recherchen und manchen Vorgesprächen hat sich eine optimale Lösung heraus-kristallisiert: Wir planen als Örtlichkeit ein Objekt in der Peterstrasse in der Hamburger Neustadt, dort, wo sich an gleichem Ort bereits das Museum für Johannes Brahms befindet. In unmittelbarer Nähe des Hamburg-Museums und der Hauptkirche St. Michaelis, einer der Hauptwirkungsstätten des „ Director Musices“, glauben wir auch das richtige Umfeld gefunden zu haben..Die Carl-Toepfer-Stiftung als Vermieter der in Aussicht genommenen Räume im Parterre eines Hauses in unmittelbarer Nachbar-schaft des Johannes Brahms Museums hat dem Projekt bereits zu-gestimmt. Die Hamburger Kulturbehörde wurde über die Planung informiert, die Senatorin begrüßt das Projekt ausdrücklich. Aber: Das Projekt über-steigt die finanziellen Möglichkeiten der Gesellschaft bei weitem. Wir sind deshalb auf staatliche Hilfen ebenso angewiesen wie auf die Spenden-bereitschaft der Hamburger Bürger wie auch der Telemann-Freunde in Deutschland und weltweit. Wir rechnen in der ersten Ausbaustufe mit einem Investitions-bedarf von € 20.000 und mit laufenden Miet- und Unterhaltskosten von € 10.000 jährlich. Wir bitten Sie: helfen Sie uns! Ihre Spende – groß oder klein – ist hochwillkommen und natürlich steuerlich absetzbar, denn die Gesellschaft ist als gemeinnützig vom Finanzamt anerkannt. Wir werden über die Verwendung der Mittel detailliert Rechnung legen. Spender mit regelmäßigen zweckgebundenen Zuwendungen oder mit Einzelbeträgen über € 500 werden durch unseren Rundbrief wie Mitglieder regelmäßig über den Stand des Projekts informiert werden. Werden Sie Mitglied: 200 neue Mitglieder sichern das Projekt auf Dauer. Anträge unter: telemann-hamburg.de.
Was ist bisher passiert
nach Anregung zu dem Projekt durch den Telemann-Biographen Eckart Kleßmann • Vorgespräche zur Klärung der Raumfrage mit der Carl-Toepfer-Stiftung • Festlegung der Lokalität des Museums in der Hamburger Peterstrasse • Beschluß des Vorstandes zur Durchführung der Spendeneinwerbung • Gespräch mit der Kultursenatorin der Freien und Hansestadt • Beginn der Spendeneinwerbung im Frühjahr 2008 • Erarbeitung eines wissenschaftliches Konzept durch eine Musikwissen- schaftlerin • Zusage eines bedeutenden Sammlers von historischen Instrumente, der Gedenkstätte ein historisches Cembalo als Dauerleihgabe zur Verfügung zu stellen
Was sind die nächsten Schritte
Vorstellung diese Konzeptes vor Mitgliedern und Förderern und Presse • Weitere Einwerbung der noch benötigten Mittel für Dauerlasten und Investitionen • Nach erfolgten Zusagen Planung und Vorbereitung des Museums
Zu finanzierende Maßnahmen
Dauerlasten für Miete und Betrieb von € 10.000 p.a. mindestens. Investitionen in Raum und Ausstattung sowie Herstellung von Aus-stellungsobjekten sowie technische Ausstattung. Es wäre wünschenswert, wenn der Spender sich entschließen würde, nicht weniger als € 200,00 zu spenden, die Grenze für die Ausfertigung einer Spendenquittung.
Mindestspendensumme: 10,- €
| Jahresmiet- und Betriebskosten | 10000 |
| Investitionen in Raum u. Ausstattung sowie technische Ausstattung | 20000 |
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| Gesamtsumme | 30000 |
| bisher erbrachte Leistungen | 12000 |
| Fehlbetrag | 18000 |
Kooperationen
Logowerbung in Flyern, Prospekten, Plakaten, Konzertprogrammen, Ausstellungs- Ankündigungen und Führern sowie eine prominente Erwähnung in der Gedenkstätte selbst. Unsere Pressearbeit war bisher sehr erfolgreich.
Sonstiges
Das Hamburger Abendblatt hat mehrfach über das Vorhaben befürwortend berichtet. Die Gedenkstätte wird in unmittelbarer Nähe des Brahmsmuseums quasi Tür an Tür liegen. Eine hohe Frequenz von Besuchern ist damit ab Beginn sicher zu unterstellen. Die St. Michaeliskirche und das Hamburgmuseum liegen im Umkreis von 1000 m, die Peterstrasse ist ein Teil der durch die Carl-Toepfer-Stiftung wiederhergestellten historischen Bebauung des 17. und 18. Jahrhunderts in der Hamburger Neustadt.
Termine
Nach Erreichen der angestrebten Summen für Dauerbetrieb und Investition wird die Vorbereitung ca. 6 Monate in Anspruch nehmen, bevor eine Eröffnung stattfinden kann. Wünschenswert wäre ein Termin im Herbst 2009, so daß die Spendeneinwerbung und Sponsorengewinnung bis März abgeschlossen sein müßte.


