Gesundheit & Pflege

Familienorientierte Nachsorge Hamburg See you

Projekt-ID: 66




Beschreibung

Gemeinnützige und Mildtätige Stiftung Familienorientierte Nachsorge Hamburg – SeeYou. Die Stiftung wurde mit dem Zweck errichtet, die Situation von chronisch und schwerstkranken Kindern, Jugendlichen und deren Familien, in Einzelfällen auch jungen Erwachsenen im Raum Hamburg und Umgebung in Notlagen zu verbessern und zu mildern sowie präventive und rehabilitative Hilfen aufzubauen. Die Stiftung hilft auch Familien, in denen Kinder oder Jugendliche verstorben sind. Der Stiftungszweck wird für die oben erwähnten Gruppen Betroffener insbesondere verwirklicht durch 1. Psychosoziale Einzelbetreuung, Familiennachsorge sowie präventive und rehabilitative Maßnahmen im Sinne des SGB V, 2. Seelsorgerische Betreuung, 3. Unter-stützung von Selbsthilfegruppen bei ihren Aufgaben, 4. Öffentlichkeits-arbeit, um die verborgenen Nöte der chronisch und schwerstkranken Kinder und Jugendlichen sowie deren Familien transparent zu machen, 5. Unbürokratische Hilfen auch finanzieller Art, 6. Unterstützung und Mitarbeit an wissenschaftlich forschender Tätigkeit, soweit es der Verbesserung der Situation von und die Hilfen für chronisch und schwerstkranke Kinder und Jugendlichen und deren Familien dient. Die Stiftung soll einen Träger darstellen, der Wege und Möglichkeiten sucht, in der Zeit der High-Tech-Medizin eine ganzheitliche Versorgung und Betreuung Betroffener Patienten und deren Familien zu leisten. Dies kann auch durch Förderung der Weiterbildung klinischen Fachpersonals erfolgen sowie durch Unterstützung einzelner, klinischer Projekte, sofern diese dem Satzungsziel entsprechen und die Erfüllung der Aufgaben der Nachsorge nicht beeinträchtigt werden. Projektleiter der Nachsorge ist Herr Dr. Sönke Siefer. Wenn ein Kind zu früh oder schwer krank geboren wird, wenn ein Unfall oder eine schwere, chronische Krankheit das Leben nachhaltig verändert, hat dies schlagartig immer auch weitreichende Auswirkungen auf die ganze Familie. Die Eltern sind angesichts einer vielleicht unklaren Entwicklungsprognose ihres Kindes verunsichert und durch die Versorgung ihres Kindes stark eingebunden. Im sozialen Umfeld wissen Verwandte und Freunde nicht, wie sie auf die veränderte Situation der Familie reagieren sollen. Unter Umständen gerät die Familie in soziale Not, Arbeitslosigkeit oder schwere Spannungen zwischen den Partnern können weitere Belastungen darstellen. Ängste und Mutlosigkeit führen zu einer empfindlichen Störung des Systems Familie.



Was ist bisher passiert

Seit Februar 2004 ist die Familienorientierte Nachsorge bei kranken Früh-und Neugeborenen und deren Familien im Anschluss an die Krankenhausbehandlung im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift gGmbH etabliert. Seit her wurden ca. 220 Familien von den Nachsorgeschwestern und dem assoziierten multiprofessionellen Nachsorgeteam betreut. Die Leistung wurde bislang aus Spenden und Krankenhausmitteln finanziert. Seit Anfang 2005 können auch Kinder mit Diabetes mellitus von der Nachsorgeeinrichtung profitieren. In den ersten 17 Monaten konnte die Stiftung so bereits ca. 70 Familien beim Übergang vom stationären Aufenthalt in die häusliche Umgebung helfen, mit dieser schweren, chronischen Erkrankungen sicher und kindgerecht umzugehen. Auch Kinder mit anderen schweren Erkrankungen wie z.B. schwer Brandverletzte Kinder werden mittlerweile durch die Nachsorgeeinrichtung betreut. Vereinzelt konnte die Stiftung auch schon Patienten aus anderen Hamburger Kinderkliniken begleiten. Entsprechende Kooperations-vereinbarungen sind in Vorbereitung.


Was sind die nächsten Schritte

Die Ausweitung der Nachsorgetätigkeit auf andere Hamburger Kinderkliniken ist das nächste wichtige Ziel der Stiftung. Dazu wird derzeit der Bau eines Nachsorge- und Schulungszentrums geplant.


Zu finanzierende Maßnahmen

Die bisherigen Leistungen der Familienorientierte Nachsorge Hamburg wurden durch Spenden und Eigenmittel des Kinderkrankenhauses Wilhelmstift finanziert. Um die Arbeit in der derzeitigen Form sicherzustellen und eine dringend notwendige Erweiterung um weitere Patientengruppen sowie auf den gesamten Hamburger Raum zu ermöglichen, ist eine Finanzierung wie folgt notwendig: 1. Finanzierung eines Dienst-PKW inklusive Unterhalts- und Benzinkosten 2. Finanzierung von zwei weiteren Planstellen Kinder-krankenpflege 3. Finanzierung einer halben Planstelle Sozialpädagogik / Psychologie 4. Realisierung eines Nachsorgezentrums, derzeit veranschlagte Kosten 1.300.000,- Euro Feste Kooperationsverträge sind denkbar mit Unternehmen aus verschiedenen Wirtschaftssektoren zur Durchführung weiterer Projekte zum Wohle von chronisch kranken Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien. Eine ausreichende Zahl an Beispielen für eine solche, für beide Seiten fruchtbare Kooperation zeigt der „Bunte Kreise e.V.“ aus Augs- burg, dessen Konzeption maßgeblich für die eigene Projektentwicklung ist. Folgende Sponsoren-Kooperationen sind vorstellbar und erwünscht: Teilprojekt Früh- und Neugeborene: EUR 38.000,-/Jahr Teilprojekt Diabetes mellitus: EUR 55.000,- /Jahr Teilprojekt Schwerbrandverletzte Kinder: EUR 50.000,- /Jahr Teilprojekt Nachsorgezentrum: 1.300.000,- Euro

Mindestspendensumme: 0,-  €



Insgesamt benötigt205000
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Gesamtsumme205000
bisher erbrachte Leistungen68000
Fehlbetrag137000

Kooperationen

Ein bislang überaus positives Echo in den Medien kann für mögliche Sponsoren im Sinne des Social Sponsoring werbewirksam eingesetzt werden. Bisherige Pressetexte sind am Ende genannt. Eine Platzierung von Werbung auf den Internetseiten der Stiftung sowie auf Informationsmaterialien (Präsentationsmappe, Flyer) ist möglich. Namentliche Nennung von Sponsoren und Spendern sind auf Wunsch möglich. Einzelne, herausragende Maßnahmen (Inbetriebnahme des PKW, Einweihung eines Büros, Einrichtung von Mitarbeiterstellen) werden durch Pressebegleitung publiziert. Mit Unternehmen aus dem Gesundheitssektor ist eine Kooperation im Sinne der integrierten Versorgung erwünscht. Beteiligungs- + Kooperationsvorschläge Geldspenden: Feste Kooperationsverträge sind denkbar mit Unternehmen aus verschiedenen Wirtschaftssektoren zur Durchführung weiterer Projekte zum Wohle von chronisch kranken Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien. Eine ausreichende Zahl an Beispielen für eine solche, für beide Seiten fruchtbare Kooperation zeigt der „Bunte Kreise e.V.“ aus Augsburg, dessen Konzeption maßgeblich für die eigene Projektentwicklung ist. Folgende Sponsoren-Kooperationen sind vorstellbar und erwünscht: Teilprojekt Früh- und Neugeborene: EUR 38.000,-/Jahr Teilprojekt Diabetes mellitus: EUR 55.000,- /Jahr Teilprojekt Schwerbrandverletzte Kinder: EUR 50.000,- /Jahr Teilprojekt Nachsorgezentrum: 1.300.000,- Euro


Sonstiges


Termine




Hier können Sie Kontakt zu dem Projekt aufnehmen.



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