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Sport & Freizeit
Akademischer Segler-Verein Hamburg (ASV-Hamburg)
Projekt-ID: 73



Beschreibung
1. Der Verein führt den Namen AKADEMISCHER SEGLER-VEREIN HAMBURG E.V., ist in das Vereinsregister eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Der Verein ist eine unpolitische Vereinigung von Freunden des Segelsports ohne geschlossene Mitgliederzahl. Derzeit hat der Verein 450 Mitglieder. Er widmet sich ausschließlich gemeinnützigen Zwecken und setzt sich zum Ziel, Segelsport, qualifizierte Segelausbildung und Jugendarbeit zu betreiben. Der Verein beteiligt sich an sportlichen Wettkämpfen (Regatten) und Zusammenkünften und veranstaltet solche selbst. Sitz und Gerichtsstand des Vereins ist Hamburg. Für die Durchsetzung o.g. Ziele bedeutet dies, einerseits die gezielte Ausbildung von Schiedsrichtern, um bei den von uns veranstalteten Regatten genügend eigene Schiedsrichter zu haben, andererseits sollen die interessierten Mitglieder in ihrem eigenen seglerischen Können höher ausgebildet werden. Dies ist zum einen die reine Regattataktik und zum anderen auch das seemännische Können, was vor allem bei den Hochseeregatten notwendig ist. Den Mond im Visier – der ASV Hamburg richtet die 24-Stunden-Regatta auf der Alster aus. Mitten in der Nacht auf der Alster Regatta segeln – das ist ein Traum vieler norddeutscher Seglerinnen und Segler. Der Akademische Segler-Verein Hamburg ließ ihn pünktlich zur Sommersonnenwende 2004 Realität werden. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des knapp 450 Mitglieder starken Segelvereins wurde vom ASV-Hamburg eine ganz besondere Veranstaltung ins Leben gerufen: Die erste Regatta Hamburgs über 24 Stunden auf der Außenalster. Die Regeln waren denkbar einfach: Pro Boot gab es zwei Crews, die nach jeder Runde auf der Alster wechseln mussten. Das Team, welches die längste Strecke innerhalb der 24 Stunden schaffte, sollte gewinnen. Text und Bild: Simona Dittrich-Knüppel.
Was ist bisher passiert
Die 24-h-Regatta für Jollen auf der Hamburger Außenalster fand 2004 das erste Mal statt. Was bei vielen Seglern auf Neugierde stieß, löste bei den zuständigen Behörden zunächst Bedenken und Fragen aus: Wie sollten die Nachtregatta und ihre Teilnehmer gesichert werden? Und welche Schutzmaßnahmen für die zahlreichen Konsulate, darunter auch das amerikanische am Westufer der Hamburger Alster, mussten getroffen werden? Durch Begleitboote des Vereins und einer Nachtschicht der Wasserschutzpolizei konnten diese Probleme aber aus der Welt geschaffen und die erste 24-Stunden-Regatta Hamburgs eingeläutet werden. Auf dem Binnengewässer stellte der kalte Sommer ein weiteres Problem dar – vor allem nachts wurde es an Bord empfindlich kühl. Aber mit gegrillten Würstchen und einem kräftigen Regattafrühstück für Teilnehmer und Fans an Land begegnete der ASV den widrigen Bedingungen. Bei Regenschauern und Temperaturen um 15 Grad blies ein Südwestwind von 3 Beaufort, in Böen sogar gute 5 Windstärken. Start, Ziel und Basis für die Crew-Wechsel der Teams war der Steg beim Restaurant „Cliff“. Dank der Verpflegung war die Moral der Mannschaften so gut, dass alle die Nacht ohne Probleme hindurch segelten. Dabei konnten die rund 200 Zuschauer akrobatische Crewwechsel und Kreativität bei der Beleuchtung beobachten: Da es ja eine Nachtregatta war und in der Genehmigung und der Ausschreibung explizit das Einhalten der Seeschifffahrtsstraßenordnung verlangt wurde, musste jedes Boot nach der Dämmerung ein weißes Rundum-Licht führen, welches mit teilweise abenteuerlichen Aktionen am Masttop befestigt wurde. Gestärkt durch ein gemeinsames Frühstück segelten die Boote dann am frühen Morgen in den Sonnenaufgang. Das Wetter war jetzt etwas besser, wenn auch der Wind etwas nachgelassen hatte. Nach aufreibenden 24 Stunden auf dem Wasser wurde der nach Yardstick berechneten Siegercrew ein Wanderpreis überreicht, den es jedes Jahr zu verteidigen gilt. Auch die Zweiten und Dritten ehrte die Jury für ihre Ausdauer mit Sachpreisen. Den ersten Platz mit den meisten Runden erreichte das Team des Zugvogels „Whitie“ mit insgesamt 64,13 berechneten Seemeilen. Nur knapp dahinter lagen die Teams des ASV auf der Dyas (62,99 sm) und der Conger mit respektablen 56,05 Seemeilen. Das wichtigste war aber: Allen Beteiligten – darunter auch sechs Neumitglieder – sah man den Spaß an, den diese Regatta ausgelöst hatte. Und trotz der Anstrengung wollten alle bei der nächsten 24-Stunden-Regatta wieder dabei sein.Dies ist alles ganz zu unserer Zufriedenheit ausgefallen. Es ist sogar gelungen, damit an prominenter Stelle in die Presse zu kommen. Im Jahre 2006 war die Zahl der gestarteten Boote bereits auf 9 angestiegen und so hoffen wir auch in diesem Jahr auf eine weiter steigende Beteiligung.
Was sind die nächsten Schritte
Auch in diesem Jahr wird die 24-h-Regatta auf der Außenalster durch den ASV Hamburg ausgerichtet und findet die Jugendausbildung statt.Für die 24-h-Regatta auf der Alster ist die Organisation bereits angelaufen, d.h. die erforderlichen behördlichen Genehmigungen wurden beantragt, die Ausschreibungen vorbereitet, die Helferteams zusammengestellt und die Organisation geplant.
Zu finanzierende Maßnahmen
24-h-Regatta auf der Hamburger Außenalster Jugendausbildung (Boote, Fahrtkosten, Gruppenleiterausbildung, Gruppenleiterhonorar)
Mindestspendensumme: 200,- €
| 24- Stunden - Regatta auf der Alster | 4000 |
| Wettfahrtleiterausbildung | 1600 |
| Gruppenleiterausbildung | 1400 |
| Fahrtkosten | 650 |
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| Gesamtsumme | 7650 |
| bisher erbrachte Leistungen | 0 |
| Fehlbetrag | 7650 |
Kooperationen
Regatten: Der Verein richtet die 24-h-Regatta auf der Hamburger Außenalster aus.Werbe- und Kooperationsangebote hierzu: - Benennen eines Preises nach dem Sponsor- Aufführen mit Logo und kurzer Unternehmensbeschreibung auf der ASV-Webseite- kostenlose Werbung im Jahrbuch- explizite Erwähnung in den Pressemitteilungen - Werbung und explizite Erwähnung in der Regattaausschreibung - Fahnen am Steg (unter Umständen) - Firmenlogo auf Crew-T-Shirts - Ausstattung der vereinseigenen Helfer mit T-Shirts, Sweatshirts, Jacken, etc. mit jeweiligem Firmenlogo, dadurch permanente Sichtbarkeit des Firmennamens während der Veranstaltung und auf Fotos- WettfahrtleiterausbildungJugendausbildung: Für die Jugendausbildung werden die folgenden Geldmittel benötigt:• 4 neue Optis / Teenies(Kinderjollen) für die Jugendausbildung • Fahrtkosten / Vermietung geeigneter PKW • Jungendgruppenleiterausbildung
Sonstiges
Es sind auch Kleinspenden ab 200 Euro möglich, diese werden dann durch den Verein auf die einzelnen Bereiche verteilt.
Termine
24-h-Regatta auf der Hamburger Außenalster (Ausrichtung durch den ASV-Hamburg) im Sommer 2009


