- Sie sind hier:
- Startseite >
- Projekteportal >
Kinder, Jugend & Familie
Arbeitsgemeinschaft für das Puppenspiel e. V. - Anregung zur Kreativität
Projekt-ID: 96



Beschreibung
Wir vom Hamburger Puppentheater setzen uns seit mehr als 50 Jahren für Phantasie und Kreativität der Vor- und Grundschulkinder in Hamburg ein. Dies machen wir zum einen durch unseren regelmäßigen Spielbetrieb im Haus der Jugend Flachsland und zum anderen durch ein vielfältiges Seminarsystem rund um das Thema Puppenspiel. Waren diese Seminare in früheren Jahren in erster Linie zur Multiplikatorenschulung gedacht, beschreitet das Hamburger Puppentheater seit Anfang 2004 neue Wege und bietet Puppenbauworkshops für die Kinder selbst an. Mit ständig wachsender Nachfrage! Waren es 2004 noch 447 Teilnehmer, die in Schulen, Kindergärten oder bei pädagogischen Mittagstischen innerhalb von wenigen Stunden einfache, spielbare Handpuppen gebaut haben, so stieg die Zahl in 2005 schon auf 718. Und in 2006 sowie in 2007 übersteigt die Nachfrage bei weitem die Kapazitäten dieses ehrenamtlich geführten Vereins. Die positive Resonanz auf diese Art von Puppenbauaktionen zeigt, dass der beschrittene Weg der Richtige zu sein scheint und dass noch mehr Kinder in den Genuss dieser kreativitätsfördernden „Maßnahme“ kommen sollten. Am besten alle Hamburger Vor- und Grundschulkinder, oder? Denn, obwohl jedes Kind mit „Phantasie begabt“ auf die Welt kommt, muss diese Fähigkeit gefördert werden, denn Kreativität im Leben ist heute mehr denn je gefordert. Die Arbeitsgemeinschaft als Interessenvertreter der Kinder sieht das Puppenspiel als ein kindgerechtes Medium in einer „medien-überfluteten“ Umwelt, das es zu erhalten und fördern gilt. Befragungen der beteiligten Lehrer und Erzieher bestätigen diese Einschätzungen und beflügeln uns in unserem Anliegen, dass jedes Kind mit Puppentheater in Berührung kommen sollte. Ein solch ehrgeiziges Ziel kann das Hamburger Puppentheater natürlich nicht alleine bewerkstelligen. Dazu braucht es Unterstützung. Neben ideeller, vor allem finanzieller Art. Allerdings geringe Unterstützung wie wir finden.
Was ist bisher passiert
Seit Anfang 2004 werden unter dem Motto: „Jedes Kind kann Puppen bauen und damit lustvoll spielen“ Vorschul- und Grundschulkindern in Hamburg bei der garantiert immer erfolgreichen Herstellung eigener Handpuppen innerhalb von zwei Stunden unterstützt. Für diese ganz allein hergestellten Puppen geben dann erfahrene Puppenspieler Anregungen zu Sprache und Spiel und fordern so die Kinder auf, ihren eigenen Umgang mit dem von ihnen selbst gestalteten „Medium“ Puppe zu entwickeln. Den Grundstein zu diesem Konzept legten Erfahrungen mit Seminaren, Kursen und Workshops der Arbeitsgemeinschaft, die seit Jahren von der Behörde für Soziales und Familie finanziell unterstützt werden. Die Zielgruppe „Erzieher und Lehrer“, die als pädagogische Multiplikatoren in die Techniken des Puppen- und Figurentheaterspiels eingeführt werden sollte, konnte jedoch nur sehr punktuell erreicht werden. Auch die im Rahmen der LAG veranstalteten Messen zum Thema „Kunst- und Kulturangebote für Schulen“, auf denen die Arbeitsgemeinschaft ihr umfangreiches Angebot präsentierte, brachte wenig Kontakte mit Vertretern aus erzieherischen Bereichen. So entschieden wir uns zu einer neuen Taktik: Rein in die Schulen und Kindergärten! Seit 2004 wurden mit bereits ca. 2000 Kindern in Schulen, Kindergärten und bei pädagogischen Mittagstischen Puppen gebaut. Die positive Resonanz auf diesen neuen Weg zeigt, dass er in die richtige Richtung führt, wobei bereits Teile der ab 2009 gültigen PISA-Kriterien erfüllt werden. Empfehlungen der von den Ergebnissen überzeugten Lehrern und Erzieher ergaben neue Kontakte und weitere Puppenbauaktionen. Die positiven Resultate in der Praxis machten auch andere, in den jeweiligen Einrichtungen tätige Pädagogen auf die Aktionen aufmerksam und so ließen sie auch für ihre Klassen Termine vereinbaren.
Was sind die nächsten Schritte
Durch kontinuierliche Befragungen (z. Zt. bei ca. 50 Lehrern und Erzieher/Leiter der teilgenommen Klassen/Gruppen), wollen wir die Qualität unseres Angebots sicherstellen und ständig verbessern. Unser Ziel, alle Vor- und Grundschulkinder in Hamburg zu erreichen, liegt natürlich in weiter Ferne, wenn wir nicht durch Sponsoren und die dafür zuständigen Behörden unterstützt werden. Für die Zukunft ist geplant, so viele der 13.500 Hamburger Erstklässler wie möglich – vor allen Dingen in sozial schwierigen Wohnbezirken - zu erreichen. Dafür werden weitere kompetente Personen in das Projekt eingearbeitet.
Zu finanzierende Maßnahmen
Um etwa 25 Kindern ein prägendes Erlebnis durch Bau und Spiel einer eigenen Handpuppe zu ermöglichen bedarf es folgenden (bescheidenen) Kostenrahmen: Workshopleiter 3 Stunden á 35 EUR 105,00 Begleitung 3 Stunden á 12 EUR 36,00 Materialanteil pro Kind 3 EUR 75,00 Altersverstellbare Bühne 20,00 Summe 236,00 Der Preis für Puppenbauworkshops kann nur deshalb so niedrig gehalten werden, weil jeder Kurs zusätzlich von ehrenamtlich tätigen Personen begleitet wird. Deren Motivation ist der Spaß am Puppenspiel und an der Weitergabe dieser Fertigkeit an eine junge Generation.
Mindestspendensumme: 1,- €
| Richtwert bei 540 Gruppen mit je 25 Kindern. Kosten pro Workshop 236,- | 127440 |
| 0 | |
| 0 | |
| 0 | |
| 0 | |
| 0 | |
| 0 | |
| 0 | |
| 0 | |
| 0 | |
| Gesamtsumme | 127440 |
| bisher erbrachte Leistungen | 0 |
| Fehlbetrag | 127440 |
Kooperationen
Arbeitsgemeinschaft für das Puppenspiel e.V. Geschäftsstelle: Alsterdorfer Str. 185, 22297 Hamburg Spielort : Hamburger Puppentheater im Haus Flachsland Bramfelder Str. 9, 22305 Hamburg hamburgerpuppentheater.de
Sonstiges
Der vorstehende Betrag ist lediglich ein Richtwert, der sich aus der Annahme ergibt, das bei 13.500 Hamburger Erstklässlern 540 Gruppen mit je 25 Kinder an einem Workshop (Kosten pro Workshop 236,-- €, siehe zu finanzierende Maßnahmen) teilnehmen.


