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Kinder, Jugend & Familie
Genety e.V.
Projekt-ID: 24



Beschreibung
Armut Ende 2007 waren es 64.842 Hamburger Kinder und Jugendliche, die laut Definition der EU in relativer Armut lebten. Das bedeutet für diese Kinder nicht nur ein Mangel an finanziellen Mitteln. Es bedeutet ebenso ein tristes Dasein im Getto, ein desillusioniertes Leben ohne kulturelle Impulse und ein dementsprechend großes Potential an Aggression. Diesen Jugendlichen wieder Selbstvertrauen und eine berufliche Perspektive zu bieten, hat sich Genety e.V. auf die Fahne geschrieben. Der VereinGenety e.V. wurde Anfang 2006 gegründet. Wir führen künstlerische und kulturelle Kurse an Schulen vornehmlich in sozial benachteiligten Regionen Hamburgs durch. Unsere Kurse werden ausschließlich von professionellen Coaches geleitet und finden grundsätzlich direkt an Schulen statt. Das Angebot umfasst neben dem Musical auch Kurse für Fotografie, Tanz, Theater, Umgang mit dem Internet, Kochen, lernen und vieles mehr. In Hamburg vergeben wir als einzige Institution den Kompetenznachweis Kultur und gehörten 2007 zu den 25 bundesweit besten startsocial Initiativen. Der Zauberer von Oos Kinder inszenieren ein Musical. Zirka 50 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe zweier sozial benachteiligter Schulen nehmen an diesem Projekt teil. Unter der Anleitung künstlerischer Profis wie Regisseur, Choreograph, Schauspieler und Musiker und einer Kommunikationstrainerin erarbeiten sie gemeinsam die komplette Inszenierung eines Musicals. Von der Bühnenbildgestaltung über die Regieassistenz und das Soufflieren hinter den Kulissen bis zum Schauspiel, Musizieren und Tanzen im Rampenlicht übernehmen sie alle notwendigen Aufgaben. Dieses Projekt beinhaltet neben der Förderung der sozialen Kompetenzen primär eine integrative Dimension. Die Jugendlichen erfahren, was es bedeutet, sich aufeinander einzulassen, sich wahrzunehmen, einander zu vertrauen, miteinander zu spielen, zu tanzen und zu musizieren. Das Arbeiten als Ensemble ermöglicht ihnen eine Bildungs-Erfahrungen, die in dieser Qualität sonst nicht möglich wären. Sie sollen mitgestalten, entwickeln und kreieren, Für und Wider diskutieren und sich in künstlerischer Betätigung ausprobieren und ausdrücken. Schließlich übernehmen sie bei den Aufführungen als Gemeinschaft die Verantwortung für die gemeinsame Produktion. Wie in dem Stück, das die Jugendlichen bearbeiten, können Widersprüche nicht weggezaubert werden. Es erfordert persönliches Engagement und den Willen, ein gemeinsames Ziel zu erreichen. So wird der Inhalt des Musicals zur Rahmenhandlung des gesamten Projektes.
Was ist bisher passiert
Bisher haben sich in der Theodor-Haubach-Schule die ersten Jugendlichen gefunden, die an dem Projekt teilnehmen werden. Es wurden bereits Proben abgehalten.
Was sind die nächsten Schritte
Zu Beginn des kommenden Schuljahres werden die nächsten Schüler in die Produktion integriert. Im Herbst drehen wir einen Werbe-Trailer für das Musical, bei dem die ersten Unterstützer bereits mit genannt werden können. Bis dahin beginnen die ersten Gespräche mit verschiedenen Hamburger Bühnen. Um einen geeigneten Aufführungsort zu finden. Ab Januar 2009 beginnen dann die eigentlichen Proben für Der Zauberer von Oos.
Zu finanzierende Maßnahmen
Bisher haben wir einen Stifter und den Eigenanteil der beteiligten Schulen, die wir in das Budget einbringen. Die Restsumme muss durch einen oder mehrere Spender aufgebracht werden.
Mindestspendensumme: 5,- €
| Personalkosten (Regisseur, Musiker, Choreografin ...) | 35000 |
| Sachkosten | 2000 |
| Verwaltung | 7500 |
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| Gesamtsumme | 44500 |
| bisher erbrachte Leistungen | 20000 |
| Fehlbetrag | 24500 |
Kooperationen
Selbstverständlich ist es für Sie im Falle einer Unterstützung wichtig, eine umfangreiche PR-Resonanz zu erhalten. Neben den Erwähnungen unserer Unterstützer in den üblichen Medien wie Internet, Flyern und Dokumentationen werden wir für das Projekt eine weitreichende PR-Kampagne starten. Mit einem Projekt dieser Größenordnung und der Unterstützung aus der Politik erwarten wir für den Zauberer von Oos ein nicht unerhebliches Medien-Interesse. Gute Kontakte zu Hörfunk und Printmedien in Hamburg liegen vor.



