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Kinder, Jugend & Familie
Moby Dick Club e.V. - Schulprojekte für übergewichtige Kinder (Primärprävention)
Projekt-ID: 300

Beschreibung
Am 31.03.2004 wurde in Hamburg der Moby Dick Club e.V. gegründet. Ziel des Vereins ist es, mit Hilfe von Sponsoren auf gemeinnütziger Ebene unter anderem Schulprojekte zu organisieren, die sich darum kümmern, dass Kinder gar nicht erst dick werden. Präventionszentrum Dr. Christiane Petersen Moby Dick im Mönckeberghaus Lilienstrasse 36, 20095 Hamburg, mobydickhamburg.de Öffnungszeiten: Mo.-Fr. von 8.00 Uhr - 20.00 Uhr Sa. von 10.00 Uhr - 13.00 Das Motto ist „Hilfe zur Selbsthilfe“. Momentan zum Beispiel arbeitet der Moby Dick Club e.V. mit der Hamburger-Schule Zitzewitzstrasse zusammen. Dieses Projekt hat sich als erfolgreich herausgestellt. Es läuft probeweise seit sechs Monaten und soll in dem nächsten Jahr an weiteren Hamburger Schulen umgesetzt werden. Das Moby Dick Therapieprogramm begleitet Kinder / Jugendliche und ihre Eltern ein Jahr lang und bietet Hilfe zur Selbsthilfe in den Bereichen Ernährung, Verhalten und Bewegung. Die Erfolgsquote liegt bei 70%. In der Stadt Hamburg gibt es in verschiedenen Stadtteilen Moby Dick-Gruppen. Bundesweit wird das Moby Dick Konzept durch Netzwerk- Partner umgesetzt. Neustes Netzwerkmitglied ist das deutsche Rote Kreuz / Saarland (DRK). Das Moby Dick Netzwerk hat seine Zentrale im Präventionszentrum im Hamburger Mönckeberghaus. Von dort aus werden Fortbildungen, Workshops und andere Veranstaltungen organisiert. Und bei genau solchen und ähnlichen Projekten sind wir auf Ihre Hilfe und Unterstützung angewiesen, um wirkungsvoll handeln zu können. Präventionsarbeit kostet viel Geld, macht sich aber langfristig bezahlt. Aus diesem Grund sind wir auf großzügige Spenden angewiesen. Es sollen im nächsten Jahr Projekte ausgebaut und weitere Pilotprojekte gestartet werden. Fachpersonal und Ressourcen werden benötigt. Zögern Sie nicht, die Zeit rennt, sowohl für Sie, als auch für unsere Kinder. Sprechen Sie uns gerne an und teilen Sie uns mit, wie Sie uns unterstützen wollen.
Was ist bisher passiert
Momentan zum Beispiel arbeitet der Moby Dick Club e.V. mit der Hamburger-Schule Zitzewitzstrasse zusammen. Dieses Projekt hat sich als erfolgreich herausgestellt.
Was sind die nächsten Schritte
Es läuft probeweise seit sechs Monaten und soll in dem nächsten Jahr an weiteren Hamburger Schulen umgesetzt werden.
Zu finanzierende Maßnahmen
Wir sind auf Ihre Hilfe und Unterstützung angewiesen, um wirkungsvoll handeln zu können. Präventionsarbeit kostet viel Geld, macht sich aber langfristig bezahlt. Aus diesem Grund sind wir auf großzügige Spenden angewiesen. Es sollen im nächsten Jahr Projekte ausgebaut und weitere Pilotprojekte gestartet werden. Fachpersonal und Ressourcen werden benötigt. Zögern Sie nicht, die Zeit rennt, sowohl für Sie, als auch für unsere Kinder. Sprechen Sie uns gerne an und teilen Sie uns mit, wie Sie uns unterstützen wollen.
Mindestspendensumme: 0,- €
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Kooperationen
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Sonstiges
AKTUELLER ARTIKEL HAMBURGER ABENDBLATT STUDIE FALSCHE ERNÄHRUNG UND ZU WENIG BEWEGUNG ALS URSACHE Ärzte schlagen Alarm: Jedes fünfte Kind in Hamburg ist zu dick Die 16-jährige Janine auf der Waage. Dem übergewichtigen Kind drohen Ausgrenzung und Krankheiten. Bei den Jugendlichen ist sogar jeder Dritte betroffen. In den letzten Jahren sind die Zahlen explosionsartig in die Höhe geschnellt. Die Zahl der übergewichtigen Kinder in Hamburg ist alarmierend hoch: Jedes fünfte Kind und jeder dritte Jugendliche ist zu dick. Die schulärztliche Eingangsuntersuchung von 2004/2005 belegt, dass 12,1 Prozent der Jungen und 11,5 Prozent der Mädchen an Übergewicht leiden, sechs Prozent der Jungen und 4,5 Prozent der Mädchen haben sogar Adipositas (Fettleibigkeit). Noch drastischer ist der Anteil der Übergewichtigen bei Kindern mit Migrations-hintergrund: 18,2 Prozent der Jungen, 18,6 Prozent bei den Mädchen. Zum Vergleich: 1975 waren nur vier Prozent der Hamburger Schüler übergewichtigt. Erschreckend: Die Zahl der dicken Kinder in Deutschland hat sich allein in den letzten zehn Jahren verdoppelt. "Bisher war ein linearer Anstieg zu beobachten. Aber in den vergangenen Jahren ist die Zahl explosionsartig in die Höhe ge- schossen", sagt Christiane Petersen. Die Schulärztin gründete vor neun Jahren das Therapiezentrum "Moby Dick", das sechs bis 17-Jährigen dabei hilft, geregeltes Essen und Eigenkontrolle zu lernen. Der zum Therapiezentrum gehörende gemeinnützige Verein "Mobby Dick" hat gestern in Kooperation mit der Sprachheilschule Zitzewitzstraße ein Pilotprojekt gestartet. Ziel ist es, zu verhindern, dass Heranwachsende zu dick werden. Das einjährige Projekt beinhaltet Ernährungslehre, Bewegungspro- gramme und Konflikttraining. In Kochkursen wird den Schülern gezeigt, wie lecker gesundes Essen sein kann. "Wir wollen etwas tun, bevor es zu spät ist", sagt Guido Stratmann. Der angehende Ernährungswissenschaftler hat gestern bei rund 300 Schülern Körpergewicht, Körpergröße und Blutdruck gemessen und ihnen anschließend die Ergebnisse und Empfehlungen mit nach Hause gegeben. "Wir hoffen, dass wir so auch das Bewusstsein der Eltern wecken", sagt Stratmann. Das Problem: Wer schon als junger Mensch zu viele Kilos auf die Wage bringt, gerät schnell in einen Teufelskreis. "Aus einem dicken Kind wird häufig auch ein dicker Er- wachsener", warnt Stratmann. Ursachen für Übergewicht und Fettleibigkeit sind nach der KIGGS-Studie vom Robert-Koch-Institut, an der von 2003 bis 2006 mehr als 17 000 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland teilnahmen, vor allem der Lebensstil, die Lebensbedingungen und die genetische Veranlagung. "Das Schlimmste ist die Kombination von Dickmacher-Genen und Fast Food", sagt die Ärztin Petersen. "Außerdem kompensieren viele Heranwachsende Kummer mit Essen." Kinder essen häufig nicht, weil sie Hunger haben, sondern aus Frust und Langeweile. Zusammen mit der Familie eine Mahlzeit zu zelebrieren kommt immer seltener vor. Hinzu kommt ein großer Bewegungs-mangel. "In erster Linie bewegen die Kinder die Daumen am Joystick ihrer Spielekonsolen", sagt Petersen. Die seelischen, sozialen und körperlichen Konsequenzen, die übergewichtige Kinder und Jugendliche bewältigen müssen, sind immens. "Sie zeigen ein niedriges Selbstwertgefühl und haben ein erhöhtes Risiko für viele körperliche Erkrankungen: von Kurzatmigkeit über Bluthochdruck bis hin zu Leberverfettung und Herzerkrankungen", sagt Michael Schulte-Marktwort, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik am UKE. Zudem bestehe die Gefahr, dass sich Betroffene isolieren, depressiv werden oder Angststörungen bekommen. Das Fatale: Es wird immer mehr dicke Kinder geben, die zudem immer früher übergewichtig werden. Davon geht Christine Petersen aus. Betroffen seien vor allem Heranwachsende aus sozial schwachen Familien und Kinder nicht deutscher Herkunft. Erschienen am 1. Dezember 2006 im Hamburger Abendblatt.


