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Museen & Projekte der öffentlichen Hand
Museumshafen Oevelgönne e.V. - Neuer Kessel für den Dampfschlepper "CLAUS D"
Projekt-ID: 310

Beschreibung
Der Museumshafen Oevelgönne e.V. setzt sich seit nunmehr über 30 Jahren für den Erhalt und die Restaurierung ehemaliger für den Hamburger Hafen und die Elbregion kennzeichnender Berufsfahrzeuge ein. Inzwischen ist der Verein Eigner von sieben Schiffen und drei weiteren, welche sich im Eigentum der Stadt Hamburg befinden. Der Museumshafen Oevelgoenne e.V. wird nicht öffentlich gefördert, sondern ist alleine auf Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen. 1913 ursprünglich auf den Namen SCHULAU getauft, wurde der Schlepper ab 1933 von der Ewerführerei J.P.W. Lütgens unter dem Namen MOORFLETH vorwiegend zum Erztransport eingesetzt. Neben dem Hamburger Hafen gehörte auch die Oberelbe zum Fahrtgebiet. Von Güster, am heutigen Elbe-Lübeck-Kanal, wurden Kiesschuten nach Hamburg geschleppt. Bei der Übernahme des Schiffes durch die Firma C.R. Eckelmann AG im Jahre 1956, bekam der Schlepper seinen heutigen Namen nach einem früheren Prokuristen der Firma: "Claus Dieter Krabbenhöft." 1957 erhielt die CLAUS D. als erstes Dampfschiff im Hamburger Hafen eine Ölfeuerungsanlage und war schon aufgrund dieser anderen Technologie neben dem sonst baugleichen TIGER für den Verein als Museumsschiff erhaltenswert. Bei der Firma Eckelmann wurde die CLAUS D. zum Schleppen von Tankleichtern und Schuten eingesetzt. Ab 1968 diente der Schlepper vorwiegend als Dampferzeuger zur Tankreinigung und Ölschadens-bekämpfung. Der 1957 gebaute Dampfkessel hat im Frühjahr 2007 keine neue Betriebs-genehmigung vom TÜV erhalten. Nach Expertenaussage ist der Dampfkessel nicht mehr zu reparieren und muss nach 50 Betriebsjahren ausgetauscht werden. Dieser Mangel war zum Zeitpunkt der Grundrestaurierung des Schleppers 1994-1998 bei Jugend in Arbeit in Hamburg-Harburg noch nicht absehbar. Seit dem Erlöschen der Kesselbetriebsgenehmigung ist die ansonsten grundsanierte und auf den aktuellsten Sicherheitsstandard ausgerüstete CLAUS D. im Museumshafen stillgelegt. Alleine aufgrund der Vorinvestitionen ist das ein untragbarer Zustand, denn die Substanz des Schiffes würde einen Betrieb um die gleiche Lebensdauer von über 90 Jahren erlauben.
Was ist bisher passiert
Der Dampfschlepper Claus D. ist Grundsaniert und mit einem neuen Kessel wäre das Schiff in der Lage viele weitere Jahre der Hamburger Öffentlichkeit die Technik des ersten mit Öl betriebenen Dampfschleppers in Hamburg zu präsentieren.
Was sind die nächsten Schritte
Ein neuer Kessel muss bestellt werden. Der alte muss ausgebaut werden, wozu ein abtrennen eines grossen Teils des Aufbaus gehört. Der Einbau des neuen Kessels und der Brenneranlage. Insgesamt schätzen wir bei vorhandenen Geldmitteln mit einer Bauzeit von 8 Monaten.
Zu finanzierende Maßnahmen
Mindestspendensumme: 5,- €
| Neuer Kessel nach dem Vorbild des alten | 40000 |
| Ausbau, Einbau und Anschlüsse der Kessel | 55000 |
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| Gesamtsumme | 95000 |
| bisher erbrachte Leistungen | 17200 |
| Fehlbetrag | 77800 |
Kooperationen
Sonstiges
Ist der Dampfschlepper erst wieder in Fahrt, soll er wie bisher die sehr beliebten Fahrten mit Dampfschifffreunden, und solchen die es werden, auf der Elbe und im Hamburger Hafen unternehmen.


