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Sport & Freizeit
BARRACUDA - Box-Club im FC St. Pauli
Projekt-ID: 6



Beschreibung
Vor über einem Jahr wurde die erste Boxabteilung des ehrwürdigen FC St. Pauli gegründet. Am Freitag, 23. März 2007 trafen sich rund sechs boxbegeisterte Exoten zum ersten Training im Namen des Kiezclubs, am 10. April - wenige Wochen später - kamen André Wiechens, Daniel Stolba, Lilith Bartels und Timm Rohwer zur offiziellen Gründungsversammlung zusammen, nachdem durch den Vereinspräsidenten Corny Littmann und seine damaligen Vizepräsidenten zuvor ein Gründungsauftrag schriftlich für den selbständigen Projektmanager André Wiechens verfasst wurde. Der Flyer oben zeigt noch das erste Abteilungslogo des Box-Club BARRACUDA, das jedoch der kritischen Prüfung der Marketingabteilung nicht standhielt und der heutigen Kombination aus Vereinswappen und Abteilungsschriftzug gewichen ist.Nach einer bundesweiten, nächtlichen Mailingaktion am Dienstag, 24.4.2007 des Gründers, Abteilungsleiters und in der Anfangsphase alleinigen Trainers André Wiechens meldete sich morgens die Werbeagentur 'ECKE HAMBURG' beim BC BARRACUDA, um nach dem Interesse der FC St. Pauli Boxabteilung an einer Zusammenarbeit zu fragen. Nach kurzen Gesprächen am Telefon, kam es bereits drei Tage später am 27.4.2007 zum ersten Treffen in der Agentur. Schnell wurde klar, das man die selbe Sprache spricht und entschied sich für eine mindestens dreijährige Zusammenarbeit. Nach einem Treffen am 14. Mai 2007 mit der Marketinabteilung des FC St. Pauli waren die Grenzen der Kooperation abgesteckt. Seitdem übernimmt ECKE HAMBURG die Gestaltung sämtlicher Kommunikationsmittel wie Flyer, Plakate oder Internetpräsenz.Am 8. Mai 2007 nahm der ehemalige DDR-Spitzenboxer Thomas Bernhardt erstmals Kontakt zu der jungen Abteilung des FC St. Pauli auf, der unter anderem beim heutigen Profitrainer Fritz Sdunek und dem ehemaligen Bundestrainer Otto Ramin in der damaligen Olympiaschmiede 'Traktor Schwerin' das Boxen erlernt hat. Seit Juli 2007 unterstützt der heutige Cheftrainer Thomas Bernhardt den BC BARRACUDA aktiv und hat am ersten Dezember 2007 die C-Lizenz erworben.Zum ersten Mal trafen am 6. Juni die Agentur ECKE HAMBURG, der Sportvermarkter Upsolut und die Abteilungsleitung des BC BARRACUDA zusammen, um Möglichkeiten der professionellen Außendarstellung und Bewerbung des Vereins zu besprechen. Unter der Projektleitung des stellvertretenden Abteilungsleiters Timm Rohwer entstanden die von ECKE Hamburg designten Shirts mit dem prägenden Schriftzug "RUMBLE IN THE KIEZ", die allerdings bisher nur an Mitglieder verkauft werden dürfen.Der Freitag, 8. Juni 2007 verbindet mit einem gemeinsamen Erlebnis die Geschichte von Thomas Bernhardt und Lars Ide: Beide kamen erstmals zum Training des BC BARRACUDA und beide konnten die halbe Nacht nicht schlafen, weil sie der Spirit der Abteilung wachgehalten hatte. Seitdem ist der selbständige Produktionsleiter, der im Musik-Biz als Lars "Vegas" bekannt ist, als Missionar in der Welt der lauten Töne unterwegs mit dem Versuch, die Stars von "Wir sind Helden" bis "Samy de Luxe" als Förderer für die Ziele und Visionen des BC BARRACUDA zu gewinnen. Lars Ide ermöglichte zum Beispiel auch die Promotion-Aktion beim Jan Delay Konzert im Hamburger Stadtpark.Die Hamburger Designerin und BARRACUDA-Boxerin Xenia Peeck übernahm am 14. August 2007 die Projektleitung für die Gestaltung einer eigenen Trikotlinie. Die Hausagentur ECKE Hamburg gestaltete die finalen Entwürfe, die von der Firma 4Action in Produktion gegeben wurden. Ende Mai des Jahres 2008 treffen die ersten Serien in Hamburg ein. Mit einer Sammelaktion im Millerntorstadion am Freitag, 26. Oktober 2007 warb die Boxabteilung unter der Leitung des heutigen Sportwarts Ralf Elfering Spendengelder für den Eigenbau eines Boxrings ein. Unter Mitwirken von rund der Hälfte aller Mitglieder und mit Unterstützung von verschiedenen St. Pauli Fangruppen konnten während des Spiels gegen den SV Wehen Wiesbaden die Materialkosten gesammelt werden.Am 8. März 2008 präsentierte sich der Box-Club BARRACUDA erstmals mit einer eigenen Veranstaltung der breiten Öffentlichkeit. Mit dem Crossover-Event "FAUSTNACHT" wurden nicht nur reguläre Boxkämpfe auf verschiedenstem Niveau gezeigt, sondern auch Kämpfe mit Worten im Ring durch norddeutschlands Slampoetrie-Elite dargeboten. Zahlreiche Hintergrundinformationen auf Schautafeln, Fotografien und eine Beamerpräsentation zum Boxsport ließen die Veranstaltung unter der Projektleitung von Ralf Elfering zu etwas besonderem werden. Die Anwesendheit des ehemaligen Profiboxers Oktay Urkal und des FC St. Pauli Stürmers Morike Sako hauchten der "Faustnacht" sogar ein wenig Glamour ein.Das 50. Mitglied konnte der Box-Club BARRACUDA am 4. April 2008 begrüßen, verfehlte aber damit das ehrgeizige Ziel der Abteilungsleitung um fast einem viertel Jahr. Mittlerweile finden sich sogar Mitglieder der jungen FC St. Pauli Abteilung im europäischen Ausland und auch die Anfrage auf Mitgliedschaft eines Thai-Boxers erreichte am 2. Mai 2007 die Mitgliederverwaltung aus den Vereinigten Staaten von Amerika - allerdings wollte der treue FC St. Pauli Fan lediglich das BARRACUDA-Trikot für sein Profidebut tragen. Am Sonntag, 25. Mai 2008 berichtet erstmals bundesweit der Privatsender RTL über den Box-Club BARRACUDA. Der rund 50-minütige Beitrag mit dem Titel "Coole Kerle, harte Hiebe - Die Boxer von St. Pauli" ab 23:15 Uhr informiert über die ersten Wettkämpfe des Box-Club BARRACUDA und die erste, eigene Veranstaltung "FAUSTNACHT 2008". Auch das Gemeinschaftsprojekt "Löwenherz" von der FC St. Pauli - Boxabteilung und der RESO-Fabrik, in dem der Boxsport gezielt gewaltpräventiv und persönlichkeitsformend eingesetzt wird, findet Platz in der von AZ-Media produzierten Reportage. Im Jahre 2008 soll mit dem Projekt "Löwenherz" auch in Hamburg gestartet werden. Anders als in Niedersachsen soll hier das Projekt an Schulen in Zusammenarbeit mit den dort unterrichtenden Lehrern betrieben werden, die zuvor selber bei dem Box-Club BARRACUDA das Boxen erlernen werden und gemeinsam mit jeweils einem lizenzierten Boxtrainer an ihren Schulen unterichten. Bei ausreichender Finanzierung kann das Projekt flächendeckend in ganz Hamburg betrieben werden. Die Unterstützung von zahlreichen ehemaligen Spitzenboxern der DDR ist bereits zugesagt worden. Bei ausreichender Eignung und Willen der Sportler ist eine strukturierte sportliche Laufbahn auf Leistungsebene im Box-Club BARRACUDA möglich.
Was ist bisher passiert
Das Projekt „Löwenherz“ wurde im Oktober letzten Jahres durch die FC St. Pauli Abteilung „Box-Club BARRACUDA“ und den RESO Fabrik e.V. mit einem gemeinsamen Boxcamp in der Nordheide unter Beteiligung des Olympia-Siegers von 1972 Dieter Kottysch ins Leben gerufen und setzt den Boxsport gewaltpräventiv ein. Seit dem 24. Januar 2008 läuft der erste Kurs mit 12 Teilnehmern, der in erster Linie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 20 Jahren betreut. Sportlicher Leiter des Projekts „Löwenherz“ ist der BARRACUDA-Abteilungsleiter André Wiechens, für den pädagogischen Teil zeichnet sich der erfahrene Streetworker Michael Hillebrandt von dem RESO Fabrik e.V. verantwortlich. Neben dem Sport bietet der RESO Fabrik e.V. aktive Unterstützung bei der Lebensgestaltung, indem z.B. die zum Teil mehrfach straffälligen Teinehmer Hilfe bei der Vermittlung von Ausbildung und Arbeit bekommen. Der Reso-Fabrik e.V. wurde im Jahr 1982 von Engagierten der Straffälligen- und Gefährdetenhilfe gegründet. Nach der ursprünglichen Arbeit für Strafentlassene vor über 25 Jahren wurde nach kurzer Zeit die Jugendarbeit zu einem wichtigen zusätzlichen Standbein. Der Reso-Fabrik e.V. ist heute ein wichtiger Träger der freien Jugendhilfe und betreibt Sozialarbeit für die Zielgruppe sowohl hauptamtlich als auch ehrenamtlich an sechs verschiedene Standorten im Landkreis Harburg. Die junge FC St. Pauli Abteilung BC BARRACUDA wurde am 10. April 2007 durch André Wiechens gegründet und zählt mittlerweile rund 50 Mitglieder. Cheftrainer ist der ehemalige DDR-Spitzensportler Thomas Bernhardt, der in der Olympiaschmiede Traktor Schwerin bei dem ehemaligen Bundestrainer Otto Ramin und dem heutigen Profitrainer Fritz Sdunek das Boxen erlernt hat.
Was sind die nächsten Schritte
Zu finanzierende Maßnahmen
Mindestspendensumme: 300,- €
| Anschaffung Boxequipment | 8200 |
| Trainer- Honorar 2008-2009 | 19300 |
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| Gesamtsumme | 27500 |
| bisher erbrachte Leistungen | 2000 |
| Fehlbetrag | 25500 |


