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Kunst, Kultur & Tradition
Förderverein Hamburger Sprechwerk e.V. / Die Bühne am Berliner Tor
Projekt-ID: 83


Beschreibung
Der Förderverein Hamburger Sprechwerk e. V. ist der Träger und Mieter der Bühne am Berliner Tor. Sein erster Vorsitzender Andreas Lübbers ist gleichzeitig Geschäftsführer und Intendant des Hauses, die zweite Vorsitzende Konstanze Ullmer ist für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Disposition verantwortlich. Weitere Mitglieder unterstützen den Barbetrieb und die Umbaumaßnahmen ehrenamtlich. Laut Satzung ist der Zweck des Vereins die Förderung der Kultur durch die Aufführung und Produktion von Theaterstücken im Hamburger Sprechwerk. Außerdem unterstützt der Verein Schulen bei der Durchführung des Unterrichtsfachs „Darstellendes Spiel“ um die Aufführung von Theaterstücken zu ermöglichen und zu fördern." In der Theater-Szene steckt eine große Kreativität und ein ebenso großer Theaterdrang. Das Hamburger Sprechwerk bietet Schauspielern, Tänzern, Regisseuren, Choreographen, Autoren, Bühnenbildnern, Kostümbildnern, Lichtdesignern, Musikern und Sounddesignern ein Forum ihre Arbeit in Hamburg präsentieren. Neben anspruchsvollen Eigenproduktionen bietet das Hamburger Sprechwerk einen Raum für ambitionierte Gastspiele sowohl von Hamburger Gruppen als auch von Erfolgsproduktionen aus dem deutschsprachigen Raum. Die Spannweite reicht dabei von der Komödie über das klassische Drama bis hin zur avantgardistischen Performance. Daneben hat die zeitgenössische Tanzszene sich hier ein Refugium geschaffen, in dem sie den interessierten Zuschauern qualitativ hochwertige Choreografien Hamburger sowie internationaler Künstler zu Gesicht bringt. Ergänzt wird das Programm durch die monatliche Theatertafel der Hamburger freien Theatermacher und jährlich stattfindenden Festivals wie „Dance. Kiosk“ und „150% made in Hamburg“. Seit Anfang April hat das Hamburger Sprechwerk zusätzlich das Erdgeschoss eines Nachbargebäudes dazu gemietet. Hintergrund: Das Sprechwerk befindet sich auf dem Hinterhof des Geländes Klaus-Groth-Str. 23. Auf diesem Hof sind sicher außerdem eine KFZ-Werkstatt, ein Gebrauchtwagenhändler, sowie in Zukunft eine LKW-Waschanlage, die z. Zt. noch im Bau ist. Zudem wird er von den Vermietern des Geländes als Abstellplatz für Schrottautos, einer defekten Yacht ohne Boden, einem Container und diverser anderer Schrottgegenstände genutzt. Für unser Theaterpublikum ist der Zugang zu uns also nicht ganz einfach, da das Gelände meist völlig zugeparkt und -gestellt ist. Des Weiteren hat das Hamburger Sprechwerk kein Foyer, direkt hinter der Eingangstür ist der Zuschauerraum, in dem sich auch der Tresen für die Bewirtschaftung befindet. Zum einen geht während der Vorstellung gelegentlich die Tür auf, wenn ein verspäteter Gast kommt (aus feuerpolizeilichen Gründen darf die Tür natürlich nicht verschlossen werden). Die Tresenkräfte dürfen während der Vorstellung keine Geräusche machen und können weder aufräumen, noch säubern oder Pausengetränke vorbereiten. Außerdem hat das Hamburger Sprechwerk keine Probenmöglichkeiten für die abendlichen Theaterproduktionen. Auch Stücke, die bei uns Premiere feiern, können erst am Vortag auf unsere Bühne, da der Spielbetrieb sonst nicht stattfinden könnte. Aus diesen Gründen hat das Hamburger Sprechwerk seit dem 01.04. zusätzliche Räume auf dem Nachbargrundstück dazugemietet. Z. Zt. befindet sich das Erdgeschoss des Gebäudes in der Bürgerweide 12f im Umbau. Da die Räume jahrelang leer standen mussten sie komplett entkernt und nach unseren Bedürfnissen umgebaut werden. Es entsteht ein Tresenraum, der als neuer Eingang zum Theater fungieren wird und einen Durchbruch zum Hof direkt vor dem Bühnengebäude erhält. Gemäß den neuen Gesetzen werden wir zusätzlich auch einen Raucherraum einrichten. Außerdem wird ein Probenraum gebaut, der sowohl den Gruppen, die bei uns Premiere haben, als auch anderen freien Gruppen dient. Eine Werkstatt, für ein Theater unerlässlich, wird eingebaut, denn auch diese befindet sich zurzeit direkt im Bühnenraum hinter einem Vorhang. Die Sanitäranlagen mussten komplett abgerissen werden, die gesamte Elektrik wird erneuert und zwei neue Büroräume sind im Entstehen.
Was ist bisher passiert
Bis Ende April 2008 war die Schule für Veranstaltungstechnik „bühnenwerk“ Hauptmieter des Gebäudes in der Klaus-Groth-Str. Sebastian Helllwig und sein Team bauten die Bühne ursprünglich als Schulungsbühne für angehende Bühnenmeister ein, nahmen aber im Herbst 2004 das Theater Hamburger Sprechwerk als Untermieter auf.
Was sind die nächsten Schritte
Seit Mai 2008 hat sich das „bühnenwerk" nun aus dem Gebäude zurückgezogen und behält lediglich einen Büroraum. Das Hauptmietverhältnis ist auf das Hamburger Sprechwerk übergegangen, die Bühne und das technische Equipment wird dem „bühnenwerk“ mit Hilfe eines Teilzuschusses der Kulturbehörde und einer monatlichen Ratenzahlung abgekauft werden.
Zu finanzierende Maßnahmen
Da das Hamburger Sprechwerk als nicht-subventionierte Bühne über sehr wenig Eigenmittel verfügt, benötigt es für folgende Projekte finanzielle Unterstützung bzw. ggf. gerne auch Sachspenden: 1) Zuschuss zu den seit Mai 2008 erhöhten Mietkosten. Nachdem das Hamburger Sprechwerk jahrelang als Untermieter der Schule für Veranstaltungstechnik „bühnenwerk“ die Bühne in der Klaus-Groth-Str. 23 nutzen konnte, hat sich seit Mai 2008 das Mietverhältnis geändert: Das „bühnenwerk“ hat den Hauptmietvertrag gekündigt und das Hamburger Sprechwerk musste den Vertrag komplett übernehmen. Die Mietkosten haben sich dadurch verdoppelt. Gewünschte Zuschusshöhe: monatlich 500,- Euro 2) Zuschuss zu den monatlichen Ratenzahlungen an das „bühnenwerk“ zur Übernahme der Bühne und der technischen Ausstattung. Gewünschte Zuschusshöhe: monatlich 300,- Euro 3) Zuschuss zu den Honorarkosten für die Techniker. Die Techniker des Hamburger Sprechwerks arbeiten alle auf Honorarbasis und müssen für jede Veranstaltung separat gebucht werden. Gewünschte Zuschusshöhe: pro technischem Einrichtungstag 100,- Euro, pro Vorstellung 50,- Euro 4) Zuschuss zum Umbau des neuen Gebäudes. Als Probenraum für freie Gruppen und um den unhaltbaren Zuständen auf dem Hinterhof des Geländes Klaus-Groth-Str. 23 zu entgehen, hat das Hamburger Sprechwerk auf dem Nachbargelände, Bürgerweide 12f, ein Gebäude dazugemietet. Dieses wird gerade komplett entkernt und mit neuen Büros, Sanitäranlagen und einem Gastraum mit separatem Raucherraum versehen. Der Zugang zum Theater soll in näherer Zukunft über die Bürgerweide 12f erfolgen. Die laufenden Kosten können durch Vermietungen getragen werden, aber die kompletten Umbaukosten muss der Förderverein Hamburger Sprechwerk übernehmen. Gewünschte Zuschusshöhe insgesamt: 5000,- 5) Zuschuss zu den Druckkosten für die monatlichen Spielplanflyer. Gewünschte Zuschusshöhe: monatlich 300,- Euro
Mindestspendensumme: 150,- €
| Mietvertrag monatlich gewünschte Zuschusshöhe | 500 |
| Ratenzahlungen monatlich gewünschte Zuschusshöhe | 300 |
| Honorarkosten für die Techniker | 150 |
| Druckkosten für die monatlichen Spielplanflyer | 300 |
| Umbau des neuen Gebäudes | 5000 |
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| Gesamtsumme | 6250 |
| bisher erbrachte Leistungen | 0 |
| Fehlbetrag | 6250 |
Kooperationen
Werbung in unserem Spielplanflyer Freikartenkontingente für unsere Vorstellungen Dankestafeln für Sachspenden („Diese xxx wurden gespendet von der Firma yyy“) Vermittlung von künstlerischen Darbietungen für Firmen- oder Privatfeiern.
Sonstiges
Andreas Lübbers, Regisseur und Dramaturg studierte Literatur und Kunstgeschichte an der Universität Hamburg. Als Dramaturg war er für verschiedene Bühnen tätig, u.a. am Thalia Theater und Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, beim Berliner Ensemble, am Theater Heilbronn und bei der Gestaltung des Kulturprogramms des deutschen Pavillons auf der Expo 2000 in Hannover. Von 2002 bis 2004 leitete er als stellvertretender Intendant die Gandersheimer Domfestspiele. Nachdem Andreas Lübbers bereits ab März 2003 erste freie Theaterproduktionen unter dem Label "Hamburger Sprechwerk" u. a. in den Deichtorhallen und in der Baderanstalt produziert hat, fand er schließlich im September 2004 in einer ehemaligen Speditionshalle im Hamburger Stadtteil Borgfelde für das Sprechwerk eine feste Spielstätte. Unter seiner künstlerischen Leitung entwickelte sich das Hamburger Sprechwerk zu einem überregional beachteten Fixpunkt der freien Theaterszene (Hamburger Abendblatt, 30. Dez. 2005) in Hamburg. Konstanze Ullmer, Regisseurin, Schauspielerin, Kulturmanagerin. Stellvertretende Leitung des Hamburger Sprechwerks seit 2005. Kulturmanagement-Diplom an der Hochschule f. Musik und Theater Hamburg 2004. Produktionsmanagement für den Studiengang Musiktheaterregie der HfMT Hamburg 2003/04. Inszenierung "Phädras Schlachten" 2005, eingeladen zu den internationalen Monodramafestivals in Kiew/Ukraine, Eriwan/Armenien (beides 2007) und Bitola/Mazedonien (2008). Inszenierung „Eifersucht“ von Esther Vilar 2006, eingeladen zum Festival „150% made in Hamburg“ (2006). Inszenierung „Spiel mich – das Geburtstagsvideo“ und „Stille Rebellen“ in Vorbereitung für 2008. Schauspiel-Engagements seit 1989 u. a: Deutsches Theater Berlin, Theater der Altmark Stendal, Komödie am Kurfürstendamm Berlin, Zimmertheater Heidelberg, Komödie Dresden, Winterhuder Fährhaus Hamburg, Altonaer Theater Hamburg etc. Seit 1988 Arbeit für Fernsehen, Hörspiel und Synchron.
Termine
Alle Veranstaltungen finden im Hamburger Sprechwerk, Klaus-Groth-Str. 23 (5 Min. Fußweg vom U/S Berliner Tor), 20535 Hamburg, statt. Karten kosten (wenn nicht explizit anders angekündigt) 12 Euro, ermäßigt 9 Euro


